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  |  19. September 2014

GELDKUNST

„Gier frisst“ heißt das Kunst-Experiment im Rahmen der Berlin Art Week . Mit  mehreren Tausend 1-Cent-Münzen hat Ralf Kopp auf dem Bürgersteig vor der Messe das Wort Freiheit  nachgebildet. Ein ungeschützter Geldhaufen im Wert von mehreren Hundert Euro. Der Künstler will wissen, was mit dem Geld geschieht und was aus der „Freiheit“ wird? „Wird Gier die Freiheit zerstören und auf diese Weise das künstlerische Material wieder dem Geldkreislauf zuführen?“

Das Experiment findet an einem Ort statt, wo einst die Berliner Mauer die Stadt in einen freien und in einen unfreien Lebensraum teilte. Der Aktionskünstler Ralf Kopp möchte die Messebesucher anregen, über das Verhältnis von Geld, Kunst und Freiheit im Umfeld einer kommerziellen Kunstmesse nachzudenken.  Bei einer ähnlichen Aktion in Frankfurt wurden einzelne Buchstaben des Wortes Freiheit zerstört, weil Passanten achtlos darüber liefen und Jugendliche forderten Obdachlose auf, sich Geld zu nehmen. Die künstlerischen Projekte von Ralf Kopp haben stets eine soziale Komponente. In den Aktionen „ankommen“ und „50 € helfen satt zu werden“ wurden Editionen bedruckter 5-€-Scheine für einen guten Zweck verkauft.

Unterstützt wird die Aktion im Rahmen der Berlin Art Week von Stefan Haupt, einem Berliner Rechtsanwalt, der Geldkunst sammelt.  Diese Kunstrichtung ist erst Anfang der 70er-Jahre entstanden. Pioniere waren Künstler wie Anne Jud, die 1978 eigene Dollarnoten druckte, um die Scheine in ihren Kunstwerken zu verarbeiten, oder Joseph Beuys, der 1979 auf einen 20-DM-Schein „Kunst=Kapital“  und auf ein 20-DDR-Mark –Schein „Falschgeld“ schrieb. Auch diese frühen Werke gehören heute zu der Geldkunst-Sammlung „30 Silberlinge“ von Stefan Haupt. Eine einzigartige Sammlung in Deutschland!

 

Sehen sie hier, wie das Experiment ausgegangen ist.

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