Mi, 02. April 2014 21:35 Uhr Fernsehsender ARTE

AI WEIWEI AUF „ARTE“

Der Künstler Ai Weiwei steht seit seiner Verhaftung im Jahr 2011 noch immer unter ständiger Bewachung der chinesischen Regierung. Dennoch plant er die große Ausstellung „Evidence“ für Deutschland. Wie ihm dies – vorbei an Behörden und Zensur – gelingt, zeigt die Dokumentation mit einem einmaligen Blick in das Leben des weltweit bekannten politischen Aktivisten.

Ab dem 3. April werden im Berliner Martin-Gropius Bau neue raumgroße Werke, Fotos und Videos zu sehen sein. Wie werden diese überdimensionalen Werke außer Landes nach Deutschland kommen? Gemeinsam mit Gereon Sievernich, dem Direktor des Berliner Gropius-Baus, hat sich Ai Weiwei eine ausgeklügelte Achse des Transfers ausgedacht.

In sehr persönlichen Gesprächen berichtet Ai Weiwei dem ARTE-Team in Peking von seinen Lebensumständen, und wie sehr ihn die Situation ohne Reisepass zu existieren, belastet. Der 56-jährige Ai Weiwei lebt wie eingemauert, unter ständiger Beobachtung der Regierung. Alle Telefonate werden abgehört. In seinem Heimatland China hat er ein Ausstellungsverbot in allen öffentlichen Museen. Gleichzeitig erzählt er von seiner Hoffnung für das Land, seiner Sorge um die chinesische Jugend und die persönliche Motivation, nicht aufzugeben in seinem Kampf um Aufklärung, Transparenz, Bildung und internationalen Austausch.

Die Behörden lassen Ai Weiwei zur Ausstellungseröffnung nicht nach Deutschland reisen, doch Weiwei läd den chinesischen Staatschef Xi Jinping ein, seine Deutschlandreise zu nutzen um der Vernissage beizuwohnen.

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