07. Februar - 05. Juni 2016 Paula Modersohn-Becker Museum Bremen

EIN DÄNE IN BREMEN

Per Kirkeby zu Gast im Paula Modersohn-Becker Museum

Per Kirkeby (*1938) ist ein Universalkünstler. Er beherrscht die Baukunst ebenso wie die Malerei, den Film und die Skulptur. Auch ist Kirkeby in zahlreichen künstlerischen Stilen zuhause. Früh beschäftigte er sich mit der Pop Art und wand sich dann der informellen Malerei zu. Doch er nahm in den 1960er Jahren auch an Happenings teil und arbeitete mit Künstlern, wie Joseph Beuys, Nam June Paik und Charlotte Moorman zusammen. In den Arbeiten des promovierten Geologen spielen die Natur und die Verbindung von Kunst und Wissenschaft steht übergeordnete Rollen.

Das Paula Modersohn-Becker Museum zeichnet nun das Gesamtwerk des großen Dänen anhand von 56 Gemälden, Bronzeskulpturen, Zeichnungen und Aquarellen nach und zeigt den roten Faden auf, der sich von den Anfängen bis heute durch Kirkebys Arbeiten zieht: Hütten, Bäume und andere Strukturen aus der Natur sowie menschliche Silhouetten. Obgleich er seine Techniken während der vergangenen 50 Jahre mehrfach modifizierte, veränderte und weiterentwickelte, taucht das Prinzip der Farbschichten doch immer wieder auf und lässt an Gesteinsschichten denken, welche neben der Kunst eine weitere Passion und die ursprüngliche Profession des Geologen sind.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem dänischen Louisiana Museum of Modern Art statt, wo bis Anfang 2015 eine Retrospektive zu Paula Modersohn-Becker zu sehen war und ist bis 5. Juni 2016 in Bremen zu sehen. 

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