11. Februar - 28. Mai 2017 Rotterdam

MAD ABOUT SURREALISM

Salvador Dalí, A Couple with their Heads full of clouds, 1936, Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Photo: Studio Tromp, Rotterdam. © Salvador Dalí, Fundación Gala-Salvador Dalí, © Beeldrecht Amsterdam 2017
Max Ernst, The Joy of Life, 1936, National Galleries of Scotland, © Pictoright Amsterdam 2017
René Magritte, La maison de verre (The Glass House),1939, Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam, © Pictoright Amsterdam 2017
Salvador Dalí, White Aphrodisiac Telephone, 1936, Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam, © Salvador Dalí, Fundación Gala-Salvador Dalí, © Beeldrecht Amsterdam 2017

Mehr als 300 surrealistische Werke ausgestellt

Die diesjährige Frühjahrsausstellung des Museums Boijmans Van Beuningen „Mad about Surrealism“ zeigt eine Reihe von surrealistischen Meisterwerken aus vier renommierten europäischen Sammlungen, die in dieser Form noch nie zuvor öffentlich zu sehen waren. Der Großteil der Werke ist erstmal in einer Ausstellung zu sehen, die meisten werden nach Ende der Ausstellung wieder hinter verschlossenen Türen verschwinden.  

Das Museums Boijmans Van Beuningen erkundet in der Ausstellung die magische Welt des Surrealismus und zeigt, wie surrealistische Künstler, alle voran Salvador Dalí, Max Ernst, René Magritte und Joan Miró, mit Leidenschaft und großer Vorstellungskraft die Realität infrage stellten.

Der Begriff Surrealismus wurde 1917 vom französischen Schriftsteller Guillaume Appollinaire geprägt. Er bezeichnete damit etwas über die Realität hinausgehendes, etwas "surreales". Die surrealistischen Künstler schufen in der Tat ihre eigene Traumwelt. Die Dinge, die sie malten, entsprangen zumeist ihrer Fantasie und existierten nicht real.

Das Museum blickt auf eine lange Geschichte der surrealen Kunst zurück, hier ist man tatsächlich "verrückt nach Surrealismus", wie der Titel der Ausstellung andeutet. 1965 erwarb Boijmans Van Beuningen die Gemälde „The Couple“ von Max Ernst und "An der Schwelle zur Freiheit" von René Magritte. Seit damals hat sich die Sammlung surrealer Werke des Museums stetig vergrößert und noch immer kommen neue Kostbarkeiten hinzu.

Erst 2005 beispielsweise die weltbekannte Skulptur „Mae West Lips Sofa“ von Salvador Dalí, im Jahr 2007 dann Yves Tanguys "Landschaft mit rosa Wolken" und 2009 eine von Joseph Cornells "Shadow Boxes". Das letzte Gemälde erwarb das Museum 2016, ein frühes Werk von René Magritte.

In der Ausstellung sind mehr als 300 Werke aus vier großen Privatsammlungen erstmals zusammen zu sehen. Die Wanderausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der schottischen National Gallery of Modern Art in Edinburgh und der Hamburger Kunsthalle konzipiert und ist vom 11. Februar bis zum 28. Mai in den Niederlanden zu sehen.

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