17. März - 17. September 2017 Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart

MOVING IS IN EVERY DIRECTION

Bruce Nauman: Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care, 1984 (2010 realisiert). Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie. 2008| Foto: © bpk /Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, SMB, Schenkung der
Friedrich Christian Flick Collection / Roman MärzVG Bild-Kunst, Bonn 2016
Thomas Schütte: The Laundry, 1988. Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie. 2014, | Foto: © Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, SMB, Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection / Thomas BrunsVG Bild-Kunst, Bonn 2016
Pipilotti Rist, Remake of the Weekend, 1998Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie 2014, © Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof,
SMB, Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection / Jan Windszus, Courtesy Pipilotti Rist,Hauser & Wirth and Luhring Augustine

Environments – Installationen – Narrative Räume

Diese einzigartige Ausstellung im im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart in Berlin zeichnet die Geschichte der Installationskunst von den 1960er-Jahren bis heute nach mit einem Fokus auf erzählerischen Strukturen.

Auf ca. 3.500 qm Ausstellungsfläche werden u.a. Werke von Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Peter Fischli/David Weiss, Isa Genzken/Wolfgang Tillmans, Ilya Kabakov, Bruce Nauman, Susan Philipsz, Pipilotti Rist, Bunny Rogers, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Christopher Kulendran Thomas und Wolf Vostell gezeigt.

Damit widmet sich die Ausstellung der Thematik erstmals in Deutschland in diesem Umfang. In der Bewegung durch die Ausstellung erschließen sich die BesucherIn-nen begehbare, raumgreifende Environments, Video- und Soundinstallationen sowie eigens entstandene medienübergreifende Werke.

Ein Ausgangspunkt für die Erkundung der skulpturalen Anordnungen, Bildfolgen oder räumlich inszenierten Narrationen ist die von Gertrude Stein beschriebene nicht-lineare Erzählstruktur, auf die der Ausstellungstitel verweist.

Historisch bewegt sich die Ausstellung von Allan Kaprows 1958 eingeführten "Environments" über die "Situations" von Dan Flavin oder Wolf Vostells "Räume" der 1960er- und 1970er-Jahre bis hin zu der in den 1980er-Jahren etablierten "Installation Art".

Der bis in die Gegenwart geltende Begriff "Installation" setzte sich als Bezeichnung für eine den gesamten Raum gestaltende künstlerische Arbeit durch, wobei die jüngste Künstlergeneration wie selbstverständlich physischen und virtuellen Raum verbindet.

Diese aktuellen Entwicklungen der installativen Kunst eröffnen als "Narrative Räume" Perspektiven über das gesellschaftliche Zusammenleben. Als Definitionsmerkmal für die Kunst der Installation kann bis heute gelten, was Allan Kaprow bezogen auf seine ab 1958 geschaffenen "Environments" festhielt: "Environments müssen begangen werden."

"moving is in every direction. Environments – Installationen – Narrative Räume"  ist noch bis zum bis 17.09.2017 im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart in Berlinzu sehen. Hier geht es zum Blog der Staatlichen Museen zu Berlin.

 

 

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