28. Oktober - 19. März 2017 New York

NATIVE AMERICAN MASTERPIECES

Moccasins, Unbekannter Muscogee (Creek) Künstler, ca. 1830, Tierhaut, Seide, Baumwolle, Glas, Metall, Foto: Dirk Bakker
Kleid mit Gürtel, Unbekannter Wasco Künstler, ca. 1870, Tierhaut, Seide, Baumwollen, Glas, Metall, Zähne, Foto: Dirk Bakker
Gefäß, Nampeyo Hopi, spätes 19. Jhd., Foto: Dirk Bakker

Ausstellung zeigt Querschnitt indigener Kunst

Die Charles and Valerie Diker Collection ist eine der umfangreichsten und außergewöhnlichsten Sammlungen indigener Kunst. Seit dem 28. Oktober 2016 ist ein Teil der Kunstsammlung im Metropolitan Museum of Art in New York zu bestaunen. Anhand ausgewählter Werke zeigt die Ausstellung exemplarisch die künstlerische Entwicklung in den Siedlungsgebieten der Native Americans in den Great Plains in Nordamerika und Kanada auf.

Die Ausstellung ist chronologisch angeordnet, von jahrhundertealten Steinskulpturen über Waffen aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Videoinstallationen. Im ersten Ausstellungsbereich ist eine Reihe von bildhaften Darstellungen und Zeichnungen auf Musselinstoffen und Tierhäuten zu sehen. Der nächste Bereich widmet sich ganz den skulpturalen Darstellungen. Gezeigt werden abstrakte Formen und Figuren, aber auch Repräsentationen menschlicher Körper und spirituelle Gegenstände wie Tanzmasken. Daneben sind kunstvoll gewebte und verzierte Kleidungsstücke zu sehen. Kleidung war den Ureinwohnern nicht nur Mittel zum Zweck, sondern diente dazu, kulturelle Botschaften zu transportieren und stellte eine weitere künstlerisch-ästhetische Ausdrucksform dar.

Die Korbflechtkunst der Native Americans nimmt einen eigenen Ausstellungsbereich ein, mit außergewöhnlichen Arbeiten kalifornischer Indigener aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Die Muster zeigen eindrucksvoll die Verschmelzung von Tradition und Moderne. Im letzten Bereich wird Keramikkunst präsentiert, die von den Ureinwohnern Nordamerikas seit Jahrhunderten praktiziert wird. Hier sind kunstvoll verzierte Töpferwaren zu sehen, die beständige Weiterentwicklung der Keramiken durch neue Techniken ist anschaulich dokumentiert.

Als eine der größten ihrer Art bietet die Ausstellung noch bis zum 19. März 2017 die einzigartige Möglichkeit, die Epochen und Facetten indigener Kunst in Nordamerika hautnah zu erleben.

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