Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Top-News
4. Januar 2020

Body Performance - Ausstellung der Helmut Newton Stiftung - Teil 2

Viviane Sassen begeistert seit Jahren die Modefotowelt. Auch sie arbeitet in erster Linie mit dem menschlichen Körper, etwa indem...


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Top-News
31. Dezember 2019

Body Performance - Ausstellung der Helmut Newton Stiftung - Teil 1

Performance ist eine eigenständige Kunstform, und die Fotografie ist ihr ständiger Begleiter. In dieser Gruppenausstellung werden...


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  |   3. Oktober 2014

BORDER - BRIDGES

Men build too many walls and not enough bridges.

- Isaac Newton (1643-1721) -

 

Am 9. November 2014 ist der Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Eine Mauer, die so offensichtlich die geopolitische Trennung zweier Welten symbolisiert hat. Ihr Fall markiert nicht allein die langersehnte deutsche Wiedervereinigung, sondern auch das Ende des Kalten Krieges und die Demontage der Sowjetunion.

Anlässlich der Feier zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer und der deutschen Wiedervereinigung präsentiert das Zentrum Lakino Border - Bridges eine Ausstellung ausgewählter Werke von lateinamerikanischen Künstlern. Die teilnehmenden Künstler erforschen die „Mauer“ als Symbol der Trennung zwischen den Welten und betonen die Brüche und Probleme im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Migrationsprozessen. Die Ausstellung konfrontiert den Besucher mit der historischen Auslegung des deutschen Territoriums und des öffentlichen Raums von Berlin. Die Geschichte des geteilten Berlins dient hier als Ausgangspunkt für ähnlich relevante Themen, die die Welt zurzeit bewegen. Thematisiert wird auch das vorherrschende Paradox unserer so genannten "globalisierten Welt", in der wir zwar alle miteinander vernetzt sind, die aber gleichzeitig voll von geopolitischen Barrieren ist. Da wäre zum Beispiel der gigantische Zaun, der die USA und Mexiko voneinander trennt, nur um eine solcher Barrieren zu nennen. Allein im Jahr 2012 haben hier 463 Menschen ihr Leben verloren. 2006 wurde dieses riesige Bauwerk errichtet, mit der offiziellen Begründung, es diene der Kontrolle und Abwehr von terroristischen Aktivitäten. Die Anti-Haltung gegenüber Migrationsprozessen ist jedoch überdeutlich und kann selbst von offizieller Seite kaum verleugnet werden. 

Wie interpretieren die Künstler selbst die Mauern und Barrieren, die heute in Lateinamerika oder Europa existieren? Wie bewerten sie diese Phänomene? Können wir heute tatsächlich von einem multikulturellen Schmelztiegel durch Zuwanderung reden? Kann dies vielleicht als Brücke zwischen den Grenzen fungieren? Auf subtile Art und Weise und in den unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen (Manifeste, Fotografien, Video und Soundinstallationen), offenbaren zwölf lateinamerikanische Künstler neue Fragen und Aspekte rund um das Thema „Grenzen“. Dabei geht es ihnen nicht allein um physische Grenzen, sondern natürlich auch um solche mentaler Natur. Eröffnet wird die Ausstellung pünktlich zum 03. Oktober 2014, dem Tag der deutschen Wiedervereinigung, und läuft bis einschließlich dem  19. Oktober 2014 in Berlin.

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8. Oktober 2019

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Im Jahr 1999 war die Kunstwelt bestimmt von Expertenmessen, traditionellen Auktionshäusern und White Cube-Galerien. Wer Kunst...


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Olafur Eliasson: In real life

Olafur Eliasson (b. 1967) grew up in Iceland and Denmark. In 1995 he founded Studio Olafur Eliasson in Berlin, which today...


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