Das art-scene.tv Kunst Magazin
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Body Performance - Ausstellung der Helmut Newton Stiftung - Teil 2
Viviane Sassen begeistert seit Jahren die Modefotowelt. Auch sie arbeitet in erster Linie mit dem menschlichen Körper, etwa indem...
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Body Performance - Ausstellung der Helmut Newton Stiftung - Teil 1
Performance ist eine eigenständige Kunstform, und die Fotografie ist ihr ständiger Begleiter. In dieser Gruppenausstellung werden...
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ART & FOOD SPECIAL
Fictitious dishes - Außergewöhnliche Designs und köstliche Speisen
Die Verbindung zwischen Kunst und Essen ist mit Sicherheit keine neumodische Erscheinung. Bereits die Stillleben mit den überbordenden Früchtetellern der Alten Meister, insbesondere aus den Niederlanden, stellen Lebensmittel in den Mittelpunkt der Malerei. Die arrangierten Stillleben sind jedoch mehr als nur die Darstellung von Äpfel und Birnen, sie beinhalten oftmals erotische oder religiöse Anspielungen und verweisen auf den Gedanken der Vergänglichkeit, der fast all diesen Werken zugrunde liegt.
Gerade zeitgenössische Designer greifen das Thema häufig in ihren Arbeiten wieder auf. In einer Branche, in der die Konkurrenz groß und ähnlich kreativ ist, versuchen viele durch die Kombination von Design und Speisen ihre Arbeit von anderen abzuheben. Es entstehen dabei innovative und außergewöhnliche Arbeiten, die nicht allein das ästhetische Empfinden des Betrachters stimuliert, sondern zeitgleich auch den Appetit anregt. Das kürzlich erschienene Werk der New Yorker Graphikdesignerin und Fotografin Dinah Fried ist hierfür ein gutes Beispiel ('Fictitious Dishes').
Das Buch besteht aus fotografischen Interpretationen der klassischen Werke der Weltliteratur. Von Alice im Wunderland bis hin zu Oliver Twist oder Moby Dick lassen sich hier fast alle literarischen Klassiker wiederfinden. Im Hauptaugenmerk stehen dabei die berühmten, kulinarischen Momente der einzelnen Werke. Die Designerin und Autorin Dinah Fried zeigt in ihrem ersten Buch beispielsweise ihre eigene Interpretation von der verrückten Tee Party aus Alice im Wunderland. Die einzigartigen Fotografien, die hierbei entstanden sind, werden mit wissenswerten Fakten, witzigen Anekdoten und natürlich entsprechenden Zitaten aus den Werken ergänzt. Die Aufnahmen entstehen aus der Vogelperspektive und wirken auf den Betrachter wie ein Gemälde. Zusammen mit der wohlüberlegten Anordnung von Nahrungsmitteln und Requisite wirken Frieds Bilder wie moderne Stillleben. Dieses außergewöhnliche Erstlingswerk der New Yorker Designerin regt garantiert den Appetit seiner Leser an – Appetit nach köstlichen Speisen und klassischen Werken der Weltliteratur.
Lesen Sie weitere Beiträge zu unserem Art & Food Special in den nächsten Tagen auf art-scene.tv!
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Im Jahr 1999 war die Kunstwelt bestimmt von Expertenmessen, traditionellen Auktionshäusern und White Cube-Galerien. Wer Kunst...
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Olafur Eliasson: In real life
Olafur Eliasson (b. 1967) grew up in Iceland and Denmark. In 1995 he founded Studio Olafur Eliasson in Berlin, which today...
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