Das art-scene.tv Kunst Magazin

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4. Januar 2020

Body Performance - Ausstellung der Helmut Newton Stiftung - Teil 2

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31. Dezember 2019

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  |  17. März 2015

SELFIES-BOOM

Drei Museums-Reaktionen, die gegensätzlicher nicht sein könnten

Seit einigen Jahren erfreuen sich Selfies immer größerer Beliebtheit. Allerorts sieht man Menschen, die ihr Smartphone oder ihre Kamera auf Armeslänge vor sich halten, sich selbst in Pose werfen und einen Schnappschuss von sich selbst machen, um zu dokumentieren „I was here“! Schmollmund, Cooler Look oder Thumb-up-Geste sind hierbei am angesagtesten. Doch manchmal ist der Arm eben nicht lang genug. An dieser Stelle kommt dann der neue Trend „Selfie-Stick“ ins Spiel. Hierbei handelt es sich um eine Teleskopstange mit Haltevorrichtung für das Handy, um den Abstand zwischen sich selbst und der (Handy-)Kamera zu vergrößern und sich so noch bessere in Szene setzen zu können.

Der Umgang von Museen mit dem neuen Trend könnte jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während weltweit der größte Teil der Museen der Armverlängerung den Kampf angesagt und sie aus den Ausstellungsräumen verbannt haben – man fürchten um Kunstschätze wie Besucher –, hat das Museum für bildende Kunst in Leipzig erst kürzlich ein Seminar angeboten, in welchem kreative Umsetzungsmöglichkeiten des Selfies ausprobiert wurden.

Andere Museen ziehen gar ihre gesamte Existenzberechtigung aus dem fotografischen Selbstporträt. In Manila eröffnete kürzlich das interaktive Museum „Art In Island“, in welchem Selfies nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht sind. Zu diesem Zweck wurden weltberühmte Kunstwerke nachgebaut und mit lustigen Details ausgestattet. Besucher werden hier dazu aufgefordert „Part of Art“ zu werden.

Ein anderes kreatives Konzept steckt hinter dem Online-Projekt „Museum of Selfies“. Hier rufen die dänische Designerin Olivia Muus dazu auf, die alten Meister modern zu pimpen und den Dargestellten ein Handy in die Hand zu drücken. So ist beispielsweise Gerrit van Honthorsts „Musizierende Gesellschaft“ (1623) nicht länger freudig im Gesang in Notenblätter vertieft, sondern das Gesangstrio blickt fasziniert auf das Display eines Smartphones. Das Projekt zeigt, wie schnell sich Perspektiven verschieben und die Wahrnehmung ändert, wenn erstmal ein Smartphone im Bild ist.

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