24. - 26. März 2017

DDESSIN CONTEMPORARY DRAWING ART FAIR

Jubiläumsausgabe der Messe in Paris

Die Jubiläumsausgabe der DDESSIN Contemporary Drawing Art Fair bestätigt die Bedeutung der Messe als Sprungbrett und Treffpunkt sowohl für junge Künstler im Bereich Papierkunst als auch für solche, die bereits etablierter sind. Die DDESSIN {17} bleibt dabei ihrer Mission treu, das Zeichnen als eine Kunstform zu fördern und zu unterstützen.

DDESSIN {17} bietet Profis, Sammlern und Kunstliebhabern erneut die Chance, Werke in kongenialer Umsetzung zu entdecken. Zudem werden die Organisatoren in einer Konferenz-und Gesprächsrunde einen Blick auf die Zeichenkunst im Digitalen Zeitalter werfen.

Auf der diesjährigen Messe stellen etwa 20 französische und ausländische Galerien und drei Einzelausstellungen aus, daneben finden zahlreiche Sonderveranstaltungen statt. Inspiriert von der Pariser Messe „Salon de la Bande Dessinée“ (2016), befasst sich eine Gruppe von vier Künstlern mit dem Begriff der femininen Identität.

Es werden Werke aus der Kollektion des Magazins "Art Absolument" ausgestellt sowie ein Programm mit Kurzfilmen, einem Spielfilm und einem Film für das junge Publikum gezeigt, die sich allesamt mit dem Thema Zeichnen auseinandersetzen.

Dieses Jahr präsentiert DDESSIN drei Einzelausstellungen. Harold Guérin präsentiert eine Reihe an Zeichnungen, die auf Sandpapier entwickelt wurden. Der Künstler verwendet Fotographien städtischer Verwüstung rund um die Welt und entfernt dann vorsichtig die aufgetragene raue Sandpapieroberfläche, um das staubige Chaos darunter freizulegen.

Cyrielle Gulacsy arbeitet an  Werken zum Thema Weltall, insbesondere zur Mondlandefähre und Raumkapseln, die während der Apollo-Missionen genutzt wurden. Brigitte Lurton präsentiert ihre emotionalen Werke zu zwischenmenschlichen Themen, welche mit Tinte auf lange Pauspapierrollen gezeichnet wurden.

In der "Illustrators' Corner", der Rubrik der Illustratoren von DDESSIN, zeigen fünf Künstler ihre Werke. Philippe Caillaud versetzt die Besucher in seine absurde und fabelhafte Welt, während Popy-Loly de Monteysson eine Wandinstallation aus 110 Zeichnungen präsentiert, die mithilfe eines blauen Kugelschreibers entstanden.

Die junge Künstlerin Margot Denvers macht für ihre Kugelschreiberwerke die Frage der Identität zum Kernthema. Ihr Fokus liegt dabei auf Brasilien, einem Land, dessen Kultur und Lebensfreude sie besonders schätzt.

Clémence Monnet teilt ihre poetischen Versuche, Wort und Bilder in Zeichnungen mit traumartigen Figuren zu verknüpfen. Diese erschienen in verschiedenen Werken und bilden eine Art Episode.

Anne Touquet kreiert ein Universum, in dem mentale Landschaften, reale und fiktive Räume fortwährend auf dem Kopf dargestellt werden. Ihre Arbeit zeigt auf mehreren Graphitlagen gezeichnete Figuren in mysteriös anmutenden Posen.

Dieses Jahr wählte Eve de Medeiros, Gründungsdirektorin und künstlerische Co-Direktorin von DDESSIN François Andes zum "Featured Artist". Er präsentiert ein Werk mit Namen „Les Préparatifs“ („Präparate“), das aus fünf Zeichnungen besteht und auf dem Grundsatz des cadavre exquis („erlesene Leichen“) basiert: Die Linien am Rande der Zeichnung dienen als Startpunkte für eine weitere, die mit den vorherigen Linien verbunden und doch unabhängig von ihnen ist.

Die fünfte Ausgabe von DDESSIN Paris findet vom 24.-26. März 2017 unter dem Glasdach des 700 m2 großen Ateliers Richelieu im Herzen der französischen Hauptstadt Paris statt.

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