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Video Fluxus

oder wie Fluxisten Klavier spielen
Spielzeit:

2:27

Fluxus oder: Es gibt mehr als nur eine Art auf einem Flügel zu „spielen“

Fluxus ist Wahnsinn. Die Fluxus Künstler sagen selbst: „Das Wichtigste an Fluxus ist, dass niemand weiß, was es wirklich ist.“ Die meisten Events sind experimentell, witzig und spontan aber auch Provokation gehört dazu. Die Fluxisten wollten mit alten Traditionen brechen und sich gegen die, aus ihrer Sicht spießbürgerliche, traditionelle Kunst auflehnen. Kunst, Musik, Performance und Leben wurden bei ihnen eins. Die Presse empörte sich seinerzeit über das, was jene Künstler als „Kunst“ ansahen. Ihren Zenit erlebte die Bewegung in den 1960er Jahren in Wiesbaden, Deutschland.. Der Name „Fluxus“ geht auf einen Zeitschriftentitel zurück, die George Machunas 1960 herausgab. Eine der berühmtesten Performances im Jahr 1962 waren die „Piano Activities“. Bei diesem Konzert wurde ein Flügel mit solcher Leidenschaft unkonventionell bearbeitet, dass er anschließend vollkommen zerstört war. Und wenn schlussendlich ein Klavier zerstört wird, dann geschieht dies nicht der puren Zerstörung halber, sondern laut “Fluxus” entsteht auch aus der Zerstörung Kunst.

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