23. Juli - 18. August 2014 Bamberg

BAMBERGER KUNST- UND ANTIQUITÄTENWOCHEN 2014

Die Antiquitätenhändler der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg sind in aller Welt bekannt. Rund um den Bamberger Dom haben sich zahlreiche Geschäfte angesiedelt, die spezialisiert sind auf den Handel mit einzigartigen und raren Möbeln, Gemälden, Skulpturen, sowie Schmuck und Kunsthandwerk. So ist es nicht verwunderlich, dass ausgerechnet in Bamberg seit mittlerweile 19 Jahren die Kunst- und Antiquitätenwochen veranstaltet wird. Zudem bietet die Stadt die perfekte Kulisse für ein solches Event. Die Bamberger Altstadt - seit 1993 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes - stellt ein wunderschönes Ensemble aus zahlreichen, denkmalgeschützten Häusern dar und gilt als eine der größten und am besten erhaltenen Altstädte Europas.

Vom 23. Juli bis zum 18. August bieten gleich zwölf der hier ansässigen Händler auf insgesamt 4000 Quadratmetern ein einmaliges Kunst- und Serviceangebot. Interessierte können nicht nur Vorträge und Vernissagen besuchen, sondern auch ihre Kunstobjekte oder Antiquitäten von Experten vor Ort kostenlos schätzen lassen. Bei dem Programmangebot der Antiquitätenwochen kommt jeder Besucher auf seine Kosten. Die ausgestellten Objekte zeigen ein Spektrum aus sieben Jahrhunderten: angefangen bei gotischen Heiligenfiguren bis hin zu Jugendstilmöbeln – Bamberg bietet seinen Besuchern eine große Vielfalt aus dem Kunst- und Antiquitätenbereich. Das wertvollste Exponat in diesem Jahr ist ein Ölgemälde von Frans Snyders. Das aus dem Jahr 1630 stammende Werk "Knabe in der Vorratskammer" kann für rund 1,2 Millionen € erworben werden.

Unterstützt werden die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen von dem Schweizer Kunstversicherer Nationale Suisse. Seit Jahren schon engagiert sich das Unternehmen für den Erhalt und die Förderung der bildenden Künste –  die Unterstützung des Bamberger Kunstevents liegt daher natürlich sehr nahe. Neben der Förderung künstlerischer Nachwuchstalente unterstützt die Nationale Suisse zudem großangelegte Restaurierungsprojekte. In Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich ist ein auf drei Jahre angelegtes Großprojekt ins Leben gerufen worden. Mit der Unterstützung von Nationale Suisse wird jedes Jahr ein prominentes und herausragendes Werk aus der Sammlung des Kunsthauses restauriert, um es mit Hilfe konservatorischer Maßnahmen langfristig zu erhalten. Wichtige Erkenntnisse, die sich aus solchen Kooperationsprojekten ergeben, fließen schließlich in die Kunstversicherung Artas® der Nationale Suisse mit ein. Das Leistungsspektrum rund um die Kunst und der Kunstversicherung wird weiterhin durch einen angebotenen Bewertungsservice des Unternehmens abgerundet. Hier können private Sammler ihre Werke von erfahrenen Kunsthistorikern der Nationale Suisse begutachten und bewerten lassen.

Das stetige Engagement für die Kunst gehört zum Selbstverständnis des Schweizer Kunstversicherers, damit herausragende Werke auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Der Förderpreis für junge Künstler stellt zudem sicher, dass neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Generationen in der Kunstwelt Resonanz finden.

Auch die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen versuchen Vergangenes mit Zeitgenössischem zu verbinden. In diesem Jahr werden wieder aktuelle und ehemalige Stipendiaten des internationalen Künstlerhauses Villa Concordia ihre Kunstwerke in einer der teilnehmenden Galerien ausstellen. Direktorin Nora Gomringer freut sich über die nunmehr vierte Teilnahme der StipendiatInnen an dem Bamberger Kunstevent und die gelungene Kooperation: „Die Villa Concordia in Bamberg: nicht nur idyllische Wohnstätte, sondern auch Werkstatt der Künste! Die Werke der Stipendiaten in den Läden der Kunst- und Antiquitätenhändler Bambergs. Das ist ein gelungener Brückenschlag zwischen erinnerter Vergangenheit und gelebter Gegenwart. Die moderne Kunst geht gerne auf Begegnungskurs: Schauen wir hin!“

Die Antiquitätenwochen sind zeitlich auf die im 60 Kilometer entfernten Bayreuth stattfindenden Wagner-Festspiele abgestimmt. Diese beginnen am 25. Juli und Veranstalter wie Austeller gehen davon aus, dass auch viele der Festspielbesucher einen Ausflug nach Bamberg miteingeplant haben.

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