09. April - 17. September 2017 Kassel/Athen

DOCUMENTA 14

d14 Andreas Angelidakis Unauthorized Athinaiki Techniki Polytechnio, © Angelos Giotopoulos
d14 Ibrahim Mahama Check Point Prosfygika Syntagma Square, © Mathias Voelzke
d14, iQhiya, The Portrait Performance ASFA, © Stathis Mamalakis
d14 Maria Magadelena Campos, Pons and Neil Leonard Mantanza Sound Map ASFA, © Angelos Giotopoulos

Doppelausstellung in Athen und Kassel

Anfang April hat die diesjährige documenta ihre Tore geöffnet, dieses Mal allerdings zunächst in der griechischen Hauptstadt. Erst im Juni kommt die geschichtsträchtige Kunstausstellung zurück nach Kassel, wo sie seit 1955 alle fünf Jahre stattfindet.

Der künstlerische Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, hat für die diesjährige Ausstellung erstmals eine Doppelstruktur vorgeschlagen, die sich im Arbeitstitel "Von Athen lernen" widerspiegelt.

2017 sind sowohl Kassel als auch die griechische Hauptstadt gleichberechtigte Gastgeber der Ausstellung. Die bislang wenig hinterfragte Position Kassels als zentraler Standort der documenta wird damit zugunsten einer anderen Rolle aufgegeben, nämlich der eines Gastes in Athen.

Die verschiedenen Orte und die divergenten historischen, sozioökonomischen und kulturellen Gegebenheiten in Kassel und Athen wirken sich ebenso auf den Prozess der Entwicklung beider Teile der Ausstellung aus, wie sie zugleich die einzelnen Kunstwerke inspirieren und beeinflussen.

Die an der documenta 14 teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen sind eingeladen, im Rahmen der zwischen diesen beiden Städten entstehenden Dynamik zu reflektieren und für jeden der beiden Orte eine Arbeit zu entwickeln.

Die documenta 14 versucht so, eine Vielzahl von Stimmen in den zwei Städten, in denen sie verortet ist, zwischen ihnen und über sie hinaus, zu erfassen und erschließt aus dem Blickwinkel der mediterranen Metropole Athen, in der sich Afrika, der Nahe Osten und Asien berühren, auch außereuropäische Kontexte.

Die physische und metaphorische Distanz zwischen Kassel und Athen verändert auf grundlegende Art und Weise, wie Besucher die documenta 14 erfahren werden – indem Gefühle des Verlusts und der Sehnsucht ins Spiel gebracht werden, während das Verständnis dessen, was eine solche Ausstellung sein kann, neu gefasst wird.

Die documenta gilt als weltweit bedeutendste internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die vierzehnte Ausgabe der Ausstellungsreihe findet in Athen (8. April – 16. Juli 2017) und Kassel (10. Juni – 17. September 2017) statt.

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