19. April - 25. Juni 2017 Musée d'Orsay

JENSEITS DER STERNE

Emile Bernard, Madeleine au Bois d’Amour, 1888, 1,37 x 1,63 m, Paris, musée d’Orsay, RF 1977-8, © Musée d'Orsay, Dist. RMN-Grand Palais / Tony Querrec
Maurice Denis, La Procession sous les Arbres (Les Arbres Verts), 1893, 46 x 43 cm, Paris, musée d’Orsay, RF 2001-8, © RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Pierre Puvis de Chavannes, Le rêve, 1883, 82 x 102 cm, Paris, musée d’Orsay, RF 1685, © RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Félix Vallotton, Verdun, esquisse, 1917, 32,5 x 41 cm, Paris, musée d’Orsay, RF 2012 19, © Musée d'Orsay, Dist. RMN-Grand Palais / Patrice Schmidt

Die mystische Landschaft von Monét bis Kandinsky

Die Suche nach einer Ordnung jenseits der äußeren Erscheinung, die Überwindung der materiellen Realität, um die Geheimnisse der Existenz zu ergründen, eine selbstvergessene Hingabe in perfekter Harmonie mit dem Kosmos.

All diese Erfahrungen prägen die Mystik, ein spirituelles Phänomen, das neben den großen Religionen auf allen Kontinenten existiert. Sollte man nicht gerade dieses Phänomen und seine Präsenz in der Landschaftsmalerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die den inneren Zustand des Menschen im Angesicht der Natur auszudrücken ersucht, würdigen?

Die Ausstellung "Jenseits der Sterne – die mystische Landschaft von Monét bis Kandinsky" im Musée d’Orsay in Paris in Zusammenarbeit mit der Art Gallery of Ontario, zeigt eine neue Interpretation der Landschaftsmalerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts und legt dabei den Schwerpunkt auf die spirituelle Suche nach dem Geheimnisvollen, auf die sich viele der Künstler jener Zeit begaben.

Die Ausstellung zeigt, dass nordeuropäische und kanadische Künstler sich mit ähnlichen Motiven befassten und mit ihrer Kunst versuchten, die erlebte mystische Heiligkeit der Natur festzuhalten. Ähnliche Themen finden sich wiederum auch bei den europäischen Malern des Impressionismus und Symbolismus im späten 19. und 20. Jahrhundert.

Die Erhebung ins Unendliche, die Nacht als immer neue Kluft, die es zu überwinden gilt, das Streben nach Licht, die Suche nach der Verschmelzung des Individuellen mit dem Kosmos, die transzendentalen Naturkräfte:

All diese spirituellen und empfindsamen Situationen, die Maler und Betrachter der Kunstwerke ersuchen und in denen sich ihre Gefühlswelten offenbaren, sind Etappen der mystischen Erfahrung.

Ausgewählt wurden Kunstwerke von Gauguin, Denis, Monet, Hodler, Klimt, Munch, Van Gogh und weniger bekannten europäischen Künstlern wie Charles-Marie Dulac und Wenzel Hablik. Gleichzeitig werden auch führende Vertreter der Kanadischen Schule der 1920er-1930er wie Lawren Harris, Tom Thomson und Emily Carr präsentiert.

Die Ausstellung wird vom Musée d’Orsay in Paris und der Art Gallery of Ontario in Toronto organisiert und kann ab dem 25. Juni 2017 besichtigt werden.

Example.com uses cookies. Close

Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, werden auf dieser Website Cookies eingesetzt. Wenn Sie die Nutzung der Website fort­setzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Checkbox kommt...