22. Januar - 28. Mai 2017 Fondation Beyeler

MONET

In der Barke, 1887. Öl auf Leinwand, 97,5 x 130,5 cm. Musée d’Orsay, Paris. Vermächtnis der Princesse Edmond de Polignac, 1947. Foto: © RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay) / Hervé Lewandowski
Charing Cross Bridge, Nebel über der Themse, 1903. Öl auf Leinwand, 73,7 x 92,4 cm. Harvard Art Museums / Fogg Museum, Schenkung Mrs. Henry Lyman, 1979. Foto: Imaging Department © President and Fellows of Harvard College
Sonnenuntergang über der Seine im Winter, 1880. Öl auf Leinwand, 60,6 x 81,1 cm. Pola Museum of Art, Pola Art Foundation
Die Terrasse in Vétheuil, 1881. Öl auf Leinwand, 81 x 65 cm. Privatsammlung. Foto: Robert Bayer
Seerosen, 1916–1919. Öl auf Leinwand, 200 x 180 cm. Fondation Beyeler, Riehen / Basel, Sammlung Beyeler. Foto: Robert Bayer. Die Restaurierung dieses Werks wird unterstützt durch die Fondation BNP Paribas Suisse

Fondation Beyeler ehrt großen Kunstpionier

Im Jahr ihres 20. Geburtstags widmet die Fondation Beyeler einem ihrer bedeutendsten Sammlungskünstler eine Ausstellung: Claude Monet. In einer pointierten Übersicht sollen ausgewählte Aspekte seines Werkes dargestellt werden.

Die Konzentration auf die Schaffensjahre nach 1880 bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Ausblick auf sein Spätwerk, zeigt einen frischen und manchmal unerwarteten Blick auf den Bildmagier, der unser (Seh-)Erlebnis von Natur und Landschaft bis heute beeinflusst.

Licht, Schatten und Reflexion und ihre immer wieder neue Behandlung im Werk Claude Monets bilden das Leitmotiv von "Monet": Ein Fest des Lichts und der Farben. Monets berühmte Bildwelten, seine Landschaften am Mittelmeer, die wilden Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, die Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, die Kathedrale und die Brücken im Nebel stehen im Fokus der Ausstellung.

Der Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen.

Claude Monet war ein großer Pionier der Kunst, der den Schlüssel zum geheimnisvollen Garten der modernen Malerei gefunden und allen die Augen für ein neues Sehen der Welt geöffnet hat.

Die Ausstellung zeigt 62 Gemälde aus bedeutenden Museen Europas, der USA und Japans, darunter das Musée d’Orsay, Paris; das Metropolitan Museum, New York; das Museum of Modern Art, New York; das Museum of Fine Art, Boston und das Tate, London.

Eine Besonderheit sind 15 Gemälde aus unterschiedlichem Privatbesitz, die äußerst selten öffentlich zu sehen sind und lange nicht mehr im Kontext einer Ausstellung zu Monet gezeigt wurden.

Die Ausstellung ist eine Reise durch Monets Bildwelten. Sie ist nach Themen gruppiert. Anfangs widmet sich die Ausstellung in einem großen Raum den zahlreichen und unterschiedlichen Darstellungen des Flusses Seine.

Ein weiterer Raum feiert Monets Darstellung von Bäumen: Eine versteckte Hommage an Ernst Beyeler, der dem Thema Bäume ja 1998 eine ganze Ausstellung gewidmet hatte. Bäume in unterschiedlicher Beleuchtung, ihre Form und ihre Schattenwürfe wurden immer wieder von Monet behandelt, angeregt von japanischen Farbholzschnitten.

Die leuchtenden Farben des Mittelmeeres werden durch eine Gruppe von Gemälden vermittelt, die  Monet in der 1880er Jahren malte. In einem Brief sprach er damals von dem "feenartigen Licht", das er für sich im Süden entdeckt habe.

Die Ausstellung findet vom 22. Januar bis zum 28. Mai in Riehen/Basel im Museumsgebäude der Fondation Beyeler statt.

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