nur noch bis 9.2.2014 Pinakothek der Moderne München

Träumen wieder erlaubt

Lange Zeit galten ihre fantasiereichen, im Unterbewusstsein spielenden Gemälde in der Kunst-Szene als verpönt. Großformatige Poster ihrer Werke fanden sich sogar in einschlägigen Möbelhäusern.  Doch große internationale Museumstempel wie das Pariser Pompidou mit seiner Dali-Retrospektive oder das New Yorker MoMA mit einer Magritte-Schau erwiesen den surrealistischen Malern wieder die Ehre, die sie verdienen.

Diesem Trend hat sich die Münchner Pinakothek der Moderne angeschlossen. Zu verdanken hat sie das zum einen dem Textilunternehmer Theo Wormland (1907-1983). Der Wahl-Münchner hatte in den 60er und 70er Jahren Meisterwerke von Max Ernst, René Magritte, Pablo Picasso und Salvador Dali gekauft, als diese verspielte Kunst noch in Mode war. Und zum anderen ein Verdienst der Wormland-Stiftung. Die hat die bedeutendste Privatsammlung des Surrealismus der Pinakothek der Moderne geschenkt.

Neben den Hauptwerken des klassischen Surrealismus sind auch Gemälde von Horst Antes, Werner Heldt, Bruno Goller, Konrad Klapheck oder Fernando Botero sowie Skulpturen und Objekte von Bernhard Schultze und Rolf Szymanski zu sehen. Diese Künstler der „Neuen Figuration“ haben in der Nachfolge des Surrealismus geheimnisvolle Bildwelten mit viel Magie und Fantasie geschaffen.

Die Ausstellung „Traum-Bilder“ läuft noch bis zum 9. Februar 2014.

 

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