Das art-scene.tv Kunst Magazin

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  |  31. Juli 2014

BAUEN IM AUSNAHMEZUSTAND

Trotz des erneuten Ausbruchs des Gaza-Konfliktes und der anhaltenden Kämpfe zwischen israelischem Militär und der radikalislamischen Hamas wird der Bau des Palästinensischen Museums im Westjordanland fortgesetzt. Es ist der Geschichte und Kultur des Landes gewidmet und befindet sich in Bir Zait, nördlich von Ramallah. Es soll voraussichtlich im September nächsten Jahres fertiggestellt sein.

Die Architektur des seit April 2014 im Bau befindlichen Museumsgebäudes ist von den kaskadenförmigen Terrassen der umliegenden Landschaft in Bir Zait inspiriert und geht auf den preisgekrönten Entwurf der irischen Architekten Heneghan Peng zurück.

Die angespannte Situation in der Region macht auch den Verantwortlichen des neuen Museums zu schaffen. So muss der Museumsdirektor Jack Persekian zugeben, dass der aktuelle Konflikt den Besuch des Museums „ziemlich unattraktiv“ mache. Seit Beginn der israelischen Militäroperation am 8. Juli haben laut BBC über 1000 Palästinenser und 55 Israelis ihr Leben verloren. In der Westbank sind Berichten zufolge zahlreiche Palästinenser während Kämpfen mit den israelischen Streitkräften getötet und verletzt worden.

Gerade angesichts dieser Konflikte möchte das Museum seine Vision eines grenzüberschreitenden Museums verwirklichen, dass allen Menschen zugänglich sein soll. Im Fokus stehen dabei wichtige Fragen, die das moderne Palästina betreffen, wie solche nach der Palästinensischen Identität oder der Beziehung der Palästinenser zu ihrem eigenen Land. Die noch im Aufbau befindliche Sammlung des Museums konzentriert sich auf Objekte und historische Dokumente, die vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Auch außerhalb des Landes zielt das Museum darauf ab, ein neues Denken über palästinensische Gesellschaft und Kultur zu erreichen. So sollen die Ausstellungsstücke des Museums auch im Internet präsentiert werden und dadurch geografische und politische Grenzen aufheben.

Die Eröffnungsausstellung „Never Part“, die im Jahr 2016 stattfinden soll, widmet sich der Präsentation von Objekten, die sich anhand von Geschichten gewöhnlicher Leute und persönlicher Gegenstände, die den Menschen ein ganzes Leben lang begleiten, mit Identitätsfragen auseinandersetzen wird und ein differenziertes Bild der heutigen palästinensischen Gesellschaft zeichnen soll.

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