Das art-scene.tv Kunst Magazin

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8. Oktober 2019

Affordable Art Fair Hamburg

Im Jahr 1999 war die Kunstwelt bestimmt von Expertenmessen, traditionellen Auktionshäusern und White Cube-Galerien. Wer Kunst...


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Top-News
7. Oktober 2019

Olafur Eliasson: In real life

Olafur Eliasson (b. 1967) grew up in Iceland and Denmark. In 1995 he founded Studio Olafur Eliasson in Berlin, which today...


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Top-News  |  16. Juni 2015

SPRAYART

Treffen der internationalen Graffiti-Szene in Wiesbaden

Laute Hiphop-Musik dröhnte aus zahlreichen Lautsprechern, die Luft war schwer von Lackfarbe und die Stimmung ausgelassen. Zwischen ratternden Zügen und dem ruhig dahinfließenden Rhein trafen sich am vergangenen Wochenende in Wiesbaden rund 130 Sprayer aus aller Welt auf dem „Meeting of Styles“, um unter Beweis zu stellen, dass Graffiti nicht Vandalismus, sondern Kunst ist. Auf über 4.000 Quadratmetern Wandfläche konnten sich die urbanen Künstler, Street Artists und Graffitisprayer am Brückenkopf zwischen Wiesbaden und Mainz austoben. Die mehr als 3.000 Besucher durften live miterleben, wie monumentale Kunstwerke an den Wänden der Theodor-Heuss-Brücke und Mauern von verschiedenen Gebäuden entlang der Bahntrasse entstanden. Besonders beeindruckend war dabei die Gestaltung der kompletten Fassade des RZ-Hauses durch die Künstler Yu-Baba aus Weißrussland, Wild Drawing aus Indonesien und DMJC aus Peru, wozu Hebebühne und Krahns notwendig waren.

Noch immer ist die Graffiti-Community eine Männerdomäne, doch Frauen sind auf dem Vormarsch. Erstmals waren in Wiesbaden drei Wände allein Frauen vorbehalten. Die 15 teilnehmenden Künstlerinnen, darunter Szenegrößen wie MadC oder Hera, standen ihren männlichen Kollegen in nichts nach, und zeigten, dass aus sie das diesjährige Motto „Mind Above Matter“ umzusetzen wussten.

Besonders freute sich „Meeting of Styles“-Organisator Manuel Gerullis über die Einladung ins Rathaus zu Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich: „Der Empfang im Rathaus hat uns ein Stück weit geadelt und zeigt, dass Graffiti als Kunst ernst genommen und anerkannt wird.“ Auch für 2016  hat Gerullis bereits Pläne. So möchte er weitere Graffiti-Flächen im alten Ortskern von Kastell hinzugewinnen und die Veranstaltung auf die Stadtteile Amöneburg und Kostheim ausdehnen.

Die Wiesbadener „Hall of Fame“, wie solche legal besprühten Wandflächen in der Graffiti-Szene genannte werden, eignet sich bestens für einen Sonntag-Nachmittag-Spaziergang. Der Zugang zur Freiluftgalerie ist immer offen und selbstverständlich kostenlos. Und es lohnt sich! Die Graffiti bleiben bis zum nächsten Wiesbadener „Meeting of Styles“ im kommenden Jahr an den Wänden und stellen damit die größte Freiluftgalerie des Rhein-Main-Gebietes dar.

Die größte Hall of Fame in Deutschland, mit 9.000 Quadratmetern, befindet sich jedoch in der Magdeburger Aerosol-Arena, die auch Austragungsort des nächsten „Meeting of Styles“ in Deutschland sein wird. Vom 4.-6.  September werden Künstler auf dem ehemaligen Industriegelände den diesjährigen Saisonabschluss der europäischen Graffiti-Meetings feiern.

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