Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Top-News
4. Januar 2020

Body Performance - Ausstellung der Helmut Newton Stiftung - Teil 2

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Top-News
31. Dezember 2019

Body Performance - Ausstellung der Helmut Newton Stiftung - Teil 1

Performance ist eine eigenständige Kunstform, und die Fotografie ist ihr ständiger Begleiter. In dieser Gruppenausstellung werden...


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Top-News  |  11. Juli 2015

KUNST AUS DEM HANDY

5. Verleihung des AppArtAwards

Bereits zum fünften Mal hat das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, kurz ZKM, zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft den weltweit einzigen AppArtAward verliehen. Eine sechsköpfige Jury hatte die Qual der Wahl aus 115 Beiträgen aus 20 Ländern über die besten Beiträge aus dem Bereich der kreativen Einreichungen zu entscheiden. Die Apps „überzeugten durch eine große Bandbreite an Themen und deren Umsetzung: Von hochkomplexen Programmierungen bis hin zu einfachen aber genialen Ideen“, stellte die Juroren fest. Am 10. Juli wurden die Preisträger im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im ZKM ausgezeichnet. Doch Interessierte mussten nicht unbedingt nach Karlsruhe reisen, um die Preisverleihung live zu verfolgen, denn, wie es sich für einen Preis für digitale Kunst und neue Medien gehört, wurde der Event via Livestream im Internet übertragen. Jeder der fünf Preisträger darf sich neben dem Renommee über ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro freuen.

Der künstlerische Innovationspreis ging in diesem Jahr an Fader und Mandy Mozart für die Android-Anwendung „EDMT“. Das interaktive Musikprogramm ermöglicht es Usern elektronisch komponierte Musik in Kombination mit unterschiedlich animierten Screens mittels Gestensteuerung zu erforschen. Das Künstlerduo betreibt unter anderem das audiovisuelle amerikanisch-deutsche Projekt A+V, das eine symbiotische Fusion von Musik und Bild durch die Verschmelzung unterschiedlicher Medien anstrebt. Die Jury begründete ihre Wahl: „Die App vereint die verschiedensten Möglichkeiten, Klänge und Visualisierungen zu beeinflussen. Sie besitzt spielerischen Charakter und enthüllt durch die Interaktion mit der App immer neue akustische und visuelle Muster.“

Preisträger in der Kategorie „Sound Art“ ist 2015 der US-Amerikaner Chris Carlson mit der Anwendung „Borderlands Granular“. Mit dieser App kann jeder IPhone-User zum Musiker werden, denn durch das Übereinanderlegen kleiner Klangfragmente am mobilen Endgerät, der sogenannten Grains, wird Musik erzeugt. „Sie zeichnet sich neben ihrem wohldurchdachten und sehr gut umgesetzten Design vor allem dadurch aus, dass dem User die Möglichkeit geboten wird, eigene Sounds zu komponieren, und diese unterschiedlichen Fragmente individuell in Echtzeit zu modulieren“, begründete die Jury ihre Wahl.

Der Sonderpreis für Crowd Art, also Apps, die auf kollektive Kreativität setzen, ging an Michael Volkmer von der Wiesbadener Kreativagentur Scholz&Volkmer und die Anwendung „Radwende“. Die iOS-Software ermöglicht es Fahrradfahren, die Strecke, die sie mit dem Rad in Wiesbaden zurücklegen aufzuzeichnen. Am Folgetag spuckt ein Computer im Museum Wiesbaden eine Karte mit der Route aus, die sich der Fahrer abholen darf. Inspiration für die App gab der Negativrekord des Deutschen Fahrrad-Clubs, der Wiesbaden als fahrradunfreundlichste Stadt Deutschlands bewertete. Die Auswertung der durch die Gruppe erhobenen Daten ermöglicht die meistbefahrenen Fahrradstrecken in Zukunft stadtplanerisch zu berücksichtigen. Die Juroren wählten „Radwende“ aus, da sich die Anwendung mit konkreten Missständen befasse und die unterrepräsentierten Bedürfnisse von Radfahrern in den Vordergrund rücke.

Und, last but not least der Sonderpreis für Game Art ging an die Jump-an-Run-Applikation „Sometimes You Die“ von Philipp Stollenmayer der bereits unter dem Label „kamibox“, für „handcraftet apps“ bekannt ist. Die iOS-App, deren simples und monochromes Design an alte MS-DOS-Anwendungen erinnert, ermöglicht unendlichen Spielspaß, denn im Gegensatz zu herkömmlichen Games stehen unbegrenzt Level zur Verfügung. Die Kollision mit Hindernissen führt zum Tod, doch dieser ist der Weg zum Ziel, denn der alte Spielstein bleibt liegen, ein neuer wird generiert und der vorherige bildet die Hilfe zur Überwindung des Hindernisses. „Das Spiel fördert die bewusste Wahrnehmung von Spielen und die Reflektion der Rolle des Spielers“, so die Juroren. „Die Spielfigur vor dem Sterben zu bewahren ist in diesem Spiel nicht die zielführende Strategie, wie so oft üblich.“

Die Apps sind nicht nur in den Appstores verfügbar und somit am eigenen Smartphone oder Tablet zu betrachten, sondern gehen auch auf Reisen. Die nächsten Stationen sind Kuba und Mexiko Stadt.

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7. Oktober 2019

Olafur Eliasson: In real life

Olafur Eliasson (b. 1967) grew up in Iceland and Denmark. In 1995 he founded Studio Olafur Eliasson in Berlin, which today...


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