Das art-scene.tv Kunst Magazin

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15. Oktober 2018

Die Tiefen der Farbe - Ausstellung der Werke von Kees Visser

Die jüngsten Papierarbeiten von Kees Visser (geb. 1948) sind eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form, die bereits in den 1970er...


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4. Oktober 2018

Flashback 2018

Die 6. Episode von Flashback_all art is contemporary verspricht, die Ausgabe der Rekorde zu sein.


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Top-News  |  20. November 2015

UNSER BILD DER WOCHE

Der Schrei von Edvard Munch

Es ist ein Bild, das wie kaum ein anderes dieser Tage das Gefühl der Menschen in Europa auf eindrückliche Weise verkörpert und ihm bildlichen Ausdruck verleiht. Der Schrei ist das wahrscheinlich bekannteste Bild des norwegischen Malers Edvard Munch. Es ist ein Schrei, der für die Angst des Menschen schlechthin steht, für die Angst vor dem Unbekannten und vor einer Zukunft, in der nichts sicher zu sein scheint.

Ob es der Schrei der Natur ist, den der Künstler hier bildlich darstellt, oder der Schrei der menschenähnlichen Kreatur im Vordergrund, ist nicht zu erkennen. Klar ist, dass sich die Figur mit den vor Schrecken aufgerissenen Augen und dem grotesk verzerrten weit geöffneten Mund die Ohren zuhält, um den unerträglichen, vielleicht stummen Schrei nicht hören zu müssen. Sie ist umfangen von geschwungenen bewegten Linien und Formen, die sich gemeinsam mit den teils gedämpften teils schrillen Farben zu einer nur schwer greifbaren Schönheit im Bild verbinden. Und doch geht mit der schneidenden Diagonale der großen Brücke ein Aufschrei durch die Bildmitte, der in der verängstigten Kreatur im Vordergrund seinen Höhepunkt findet.

Der Maler verleiht hier in eindringlichen Formen dem Lebensgefühl des Fin de Siècle am Ende des 19. Jahrhunderts Ausdruck, das von Zukunftsangst und Endzeitstimmung geprägt war.  Er verarbeitet seine eigene tief empfundene Einsamkeit und sein Gefühl von Fremdheit in der Welt und spricht damit ein Gefühl an, das auch unsere heutige Gesellschaft ängstigt und nur allzu gut kennt.

Das Motiv des Schreis diente Munch einer ganzen Serie von Bildern, die zwischen 1893 und 1910 entstanden. Heute sind vier Variationen dieses Motivs als Gemälde, die zu den teuersten der Welt zählen, und mehrere Lithographien bekannt.

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28. September 2018

Alan Charlton at A arte Invernizzi

Die Galerie A arte Invernizzi eine Einzelausstellung mit Werken des englischen Künstlers Alan Charlton.


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24. September 2018

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Die 11. Ausgabe der Swab Barcelona Art Fair findet vom 27. bis 30. September statt. Als eine der führenden unabhängigen...


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