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Top-News  |  13. Dezember 2015

WOLFGANG HUTTER ZUM 87. GEBURTSTAG

Märchenhafte Szenen einer unbekannten Welt

Der österreichische Maler Wolfgang Hutter, der zu den Mitbegründern der sogenannten Wiener Schule des Phantastischen Realismus zählt, wäre heute 87 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit seinen Wiener Malerkollegen Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Arik Brauer und Anton Lehmden schuf Hutter nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine neue geheimnisvolle Bildsprache, die sich radikal von der vorherrschenden Abstraktion in der Malerei seiner Zeitgenossen unterschied.

Wolfgang Hutter verfolgte dabei seinen ganz eigenen Stil, der kaum etwas von der Ernsthaftigkeit eines Arik Brauers oder eines Rudolf Hausners hat oder über die düstere melancholische Stimmung in Lehmdens Bildern verfügt. Vielmehr ist er von einer gewissen Heiterkeit geprägt, die sich in stilllebenartigen Szenarien sowie dekorativen und oftmals künstlich anmutenden Darstellungen niederschlägt.

Auf dem Bild „Nymphen“ ist eine solche künstliche Bildwelt dargestellt, die einen märchenhaften Garten zeigt, in dem menschliche Figuren und Pflanzen zu verschmelzen scheinen. Er ließ sich dabei ebenso wie die gleichgesinnten Künstler der Wiener Schule von unterschiedlichen Epochen der Kunstgeschichte inspirieren. Der Surrealismus eines Max Ernst wie auch die manieristischen Blumenporträts eines Acrimboldo faszinierten den Künstler.

Über seine Malerei sagte Hutter: „Meine Bilder sollen genommen werden als ein Bericht aus einer Welt, deren Existenz uns bisher unbekannt geblieben ist.“ Eine Welt, „in der eine eigenartige Form der Liebe herrscht. Sie ist nicht allein den menschlichen Figuren möglich, sondern auch Steine oder Blüten können sich vereinen und Erstaunliches gebären.“

Die künstliche, puppenhafte Atmosphäre seiner Darstellungen, die er stets mit akribischer Genauigkeit ins Bild setzt, erinnert nicht selten an eine bühnenhafte Szenerie. Diese Vorliebe für die Welt des schönen Scheins und für das Dekorative findet sich auch in einer anderen Tätigkeit des Malers wieder. Ab 1958 entwarf Hutter zahlreiche Bühnenbilder und Ausstattungen für Oper und Theater. Eine seiner bekanntesten Arbeiten, der berühmte „Zauberflötenzyklus“, entstand 1970, wurde jedoch nie realisiert.

Am 13. Dezember 1928 als Sohn des Malers und Professors Albert Paris Gütersloh geboren, entwickelte er früh eine Leidenschaft für das Zeichnen von Märchenillustrationen, die er bereits im Alter von 12 Jahren anfertigte. Seine ersten Erfolge erlebte er gemeinsam mit den Ausstellungen der Gruppe der „Phantastischen Realisten“. Ab 1966 war er für mehr als drei Jahrzehnte als Professor an der Wiener Universität für angewandte Kunst tätig. Wolfgang Hutter verstarb am 26. September 2014 in Wien.

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