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Top-News  |  20. Dezember 2015

JAHRESRÜCKBLICK 2015

Die zurückgewonnene Freiheit des Ai Weiwei

Während im vergangenen Jahr lediglich die Werke von Ai Weiwei auf Reisen gehen konnten und sogar auf der Gefängnisinsel Alcatraz zu sehen waren, kann der chinesische Künstler seit diesem Jahr nun selbst wieder den Kontinent bereisen.

Es war die Sensation schlechthin, als am 22. Juli 2015 bekannt wurde, dass Ai Weiwei wieder im Besitz seines Reisepasses ist. Seit seiner Verhaftung im Jahr 2011 stand der regimekritische Künstler unter ständiger Bewachung durch die chinesische Regierung und durfte sein Land nicht verlassen. Zudem hatte er Ausstellungsverbot in allen öffentlichen Museen in seinem Heimatland. Seine Arbeiten nehmen immer wieder auf die politischen Verhältnisse in China Bezug und prangern insbesondere die Unterdrückung von Rede- und Meinungsfreiheit an. Nach mehr als vier Jahren hat der 58-Jährige nun einen Teil seiner eigenen Freiheit wieder zurückerlangt. 

Seine erste Auslandsreise führte Ai Weiwei nach Deutschland, wo er zum Wintersemester eine dreijährige Gastprofessur an der Berliner Universität der Künste angetreten ist. Trotz der neu gewonnenen Freiheit ließ er es sich dennoch nicht nehmen, weiterhin für Aufruhr zu sorgen – insbesondere in den sozialen Netzwerken. Im Oktober zettelte der Künstler einen Streit mit dem dänischen Bausteine-Hersteller LEGO an. Für eine Ausstellung in Melbourne mit Porträts australischer Bürgerrechtsaktivisten hatte er bei dem Konzern eine Großbestellung an Lego-Steinen in Auftrag gegeben. Doch das Unternehmen wollte dem Chinesen keine Lieferung der bunten Steine zukommen lassen, da es die Verwendung von Lego für politische Arbeit ablehne.

Ai sprach daraufhin in den sozialen Medien von Zensur und Diskriminierung und veröffentlichte das Ablehnungsschreiben des Konzerns, was einen regelrechten Shitstorm gegen Lego in den sozialen Netzwerken lostrat. Aber ist es nicht auch eine frei geäußerte Meinung, dass ein Spielzeughersteller lieber Freude in Kinderzimmer als politische Überzeugungen in Museen bringen möchte?

Doch Ai Weiweis Fangemeinde ist groß und treu und einige von ihnen finden auch konstruktive Wege mit Ablehnung umzugehen. So riefen sie dazu auf, im Kinderzimmer aufzuräumen und die ausrangierten Lego-Steine für das Kunstprojekt zu stiften. 

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