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  |  28. Dezember 2015

JAHRESRÜCKBLICK 2015

Phantastischer Realismus Wiener Schule

Anlässlich des Todes des Wiener Malers Ernst Fuchs am 9. November 2015 setzten wir uns zum Ende des Jahres intensiv mit dem sogenannten Phantastischen Realismus auseinander. Die vor allem in Österreich bekannte Kunstströmung entwickelte sich in den fünfziger Jahren im Zuge des Zusammenschlusses von fünf gleichgesinnten Wiener Malern, die sich der surrealistischen Darstellung und einer geheimnisvollen bis hin zu rätselhaften Bildsprache verschrieben hatten.

Zu den Mitgründern der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“ gehören neben dem kürzlich verstorbenen Ernst Fuchs auch Arik Brauer, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden. Ihnen und ihrer Kunst war das "art-scene.tv SPECIAL - Phantastischer Realismus " gewidmet.

So gaben wir zunächst einen Überblick über die Kunstströmung sowie über Ursprung und Geschichte der Wiener Schule, während wir uns in den darauffolgenden Wochen mit den Künstlern und ihren Werken selbst auseinandersetzten. 

Als aufschlussreich für die Ideen des Phantastischen Realismus erwies sich ein frühes Werk von Rudolf Hausner, das Bild „Forum der einwärts gewendeten Optik“, das der Künstler im Jahr 1949 angefertigte.

Während sich Hausner vor allem mit Bildmotiven des Surrealismus beschäftigt, setzt sich Anton Lehmden mit den unwirklichen Landschaften und dämonischen Wesen in den Bildern des österreichischen Grafikers Alfred Kubin auseinander. Ebenso phantastisch wirken die farbenfrohen Landschaftsbilder von Arik Brauer, die übersät sind mit einer Vielzahl winziger Figuren, von eigentümlichen Pflanzen, Tieren und anderen merkwürdigen Kreaturen. 

Den Abschluss unserer Serie zum Phantastischen Realismus bildete Wolfgang Hutter, dem wir uns anlässlich seines 87. Geburtstages im Dezember widmeten. Hutter verfolgte dabei seinen ganz eigenen Stil, der kaum etwas von der Ernsthaftigkeit eines Arik Brauers oder eines Rudolf Hausners hat oder über die düstere melancholische Stimmung in Lehmdens Bildern verfügt. Den Ausgangspunkt seiner Malerei bildet vielmehr seine Vorliebe für die Welt des schönen Scheins und für das Dekorative. 

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