Das art-scene.tv Kunst Magazin

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2. November 2018

Banksy Girl with Balloon

Über Banksy und die Banksy Sammlung der Galerie Kronsbein:


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26. Oktober 2018

Zeng Fanzhi In the Studio

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  |   8. März 2016

ZWISCHEN KREATIVITÄT UND TECHNOLOGIE

Museum für Digitale Kunst in Zürich eröffnet

Bislang gab es in Europa kein permanentes Museum mit eigens dafür vorgesehenen Räumlichkeiten, das sich ausschließlich der Präsentation von digitalen künstlerischen Produktionen widmet. Doch bereits seit einigen Jahren haben Künstler den Computer als wichtiges Instrument für die eigene Kunst entdeckt und nutzen zunehmend die ständig sich erweiternden technischen Möglichkeiten, um kreative und künstlerische Inhalte in digitaler Form zu schaffen. Angesichts der Schnelllebigkeit und Flüchtigkeit der digitalen Welt sowie der großen Fülle an entstehenden Kunstwerken ist es sicherlich keine Leichtigkeit, eine solche Kunst dem Publikum in ihrer ganzen Bandbreite zu vermitteln und in einem angemessenen Rahmen zu präsentieren.

Zürich hat sich dieser Aufgabe nun gestellt. Dort hat im Februar 2016 Europas erstes physisches und virtuelles Museum eröffnet, das sich ausschließlich der digitalen Kunst widmet. Das Museum of Digital Art – kurz MuDA –  versteht sich dabei als Zentrum für Wissenschaft, Technologie und Kunst. Es ist eine Initiative der Digital Arts Association, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Zürich, deren Ziel es ist, das Beste der digitalen Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die neusten Technologien in diesem Bereich zu fördern.

Die Finanzierung des Instituts wurde durch private Unterstützer und einer Crowdfunding-Kampagne möglich gemacht, die über die Plattform „Kickstarter“ im Juni 2015 initiiert wurde. Von Leuten aus der ganzen Welt wurde ein Gesamtbetrag von 111,111 US-Dollar zusammengetragen, um die Baukosten des MuDA zu tragen. Es befindet sich im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Herdern-Hochhauses, eines der ersten Hochhäuser der Schweiz, das aus den frühen 1960er Jahren stammt. Dank Spenden aus der Privatindustrie waren die Kosten für das erste Betriebsjahr schon gedeckt, doch für den Umbau der Räume war die Crowdfunding-Kampagne notwendig.

Zu sehen sind in der ersten Ausstellung des Museums Werke des Schweizer Künstler-Duos Andreas Gysin und Sidi Vanetti. Prunkstück der Schau ist eine 1,5 Tonnen schwere Installation, in deren Mittelpunkt die ehemalige Anzeigetafel aus dem Zürcher Hauptbahnhof steht. Die mechanische Fallblatt-Anzeige, welche die Zugabfahrten im Hauptbahnhof seit 1988 anzeigt, wurde 2015 durch eine LED-Wand ersetzt und erfährt durch die Installation des Künstler-Duos nun ein Comeback im Museumsambiente. Die Ausstellung ist noch bis zum 21. August 2016 im Museum of Digital Art zu sehen.

Angesichts des weiterhin anhaltenden Trends der digitalen Kunst und der zu beobachtenden Musealisierung, kann es sich nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis sich weltweit weitere feste und dauerhafte Ausstellungsorte für Computerkunst etablieren. Schon bald könnte etwa auch in Madrid ein Digital Arts Museum errichtet werden. Im Zentrum der spanischen Hauptstadt fand im Sommer 2014 ein internationaler Architekturwettbewerb statt, aus dem ein Architektenteam aus Rom als Gewinner hervorging.

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