Das art-scene.tv Kunst Magazin

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2. November 2018

Banksy Girl with Balloon

Über Banksy und die Banksy Sammlung der Galerie Kronsbein:


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26. Oktober 2018

Zeng Fanzhi In the Studio

Hauser & Wirth freut sich, die als Einzelausstellung für Zürich, London und Hong Kong konzipierte Schau ‘Zeng Fanzhi. In the...


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Top-News  |  30. März 2016

WEGBEREITER DER MODERNEN MALEREI

Zum 270. Geburtstag von Francisco de Goya

Francisco de Goya, der vor genau 270 Jahren im Jahr 1746 in einer kleinen spanischen Stadt bei Saragossa geboren wurde, ist ein Maler, der sich nicht in vorgegebene kunsthistorische Kategorien zwängen lässt. Seine besonders schonungslosen realistischen Darstellungen überraschen bis heute und stießen bei Zeitgenossen nicht nur auf Bewunderung.

Als eines seiner wichtigsten Gemälde kann das Porträt der Familie Karls IV. von 1800 gelten. Im Jahr 1786 war Goya als Hofmaler zunächst in die Dienste des spanischen Königs Karls III. und ab 1788 in die Karls IV. getreten.  Als Goya die Königsfamilie malte, war er bereits 54 Jahre alt. Wie der spanische Maler Diego Vélazquez auf seinem berühmten Bild „Las Meninas“  stellt sich auch Goya auf dem Bild hinter seiner Staffelei als subjektiver Beobachter der Familie des Königs am Hofe dar. Im Zentrum steht das Königspaar, dessen Darstellung einen zeitgenössischen Kritiker zu der Äußerung veranlasste, der König und seine Frau sähen aus „wie ein Bäcker und seine Gemahlin nach einem Lotteriegewinn“. Die nüchterne und ungeschönte Darstellung der Königsfamilie muss auf die Zeitgenossen äußerst ungewohnt, sogar unangemessen gewirkt haben. Goya hat Dienstboten und Familienmitglieder am spanischen Königshof gleichermaßen realistisch dargestellt und wie Menschen aus dem echten Leben ohne jegliche Idealisierung gemalt.  

Dass es dem Maler um die schiere Präsenz des Dargestellten ging, zeigt auch ein Porträt der Herzogin von Alba, die neben der Königin die reichste Frau des Landes war.  Goya malte sie in hauchzarter schwarzer Spitze, ein rotes Seidentuch um die schlanke Taille geschnürt. Es heißt, der Künstler habe mit der Herzogin eine Affäre gehabt, da er sie mehrfach porträtierte, doch sichere Quellen dafür gibt es nicht.

Goyas Kunst aber zielte nicht nur auf das höfische Umfeld und dessen Repräsentationswünsche. Ab 1792, zu einem Zeitpunkt, als der Künstler bereits taub ist und einen zunehmend kritischen Blick für seine Umwelt entwickelt, schuf er zahlreiche Druckgrafiken, welche er auf dem freien Markt zu verkaufen versuchte. In dieser Zeit fertigte er die Desastres de la Guerra (dt. Die Schrecken des Krieges) an – eine Folge von 82 Grafiken, die zeigen, dass Goya sich durchaus auch mit den politischen und sozialen Umständen seiner Zeit auseinandergesetzt hat. Die Bilder sind vor allem von den Folgen und Gräueltaten während der napoleonischen Herrschaft geprägt und dem Unabhängigkeitskrieg der spanischen Bevölkerung. Goya selbst, der am 16. April 1828 starb, erlebte es jedoch nicht mehr, dass seine Radierungen veröffentlicht wurden.

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