Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Top-News  |  11. Mai 2016

KREATIVER PROTEST

Street Art Scene schlägt zurück

Street Art, Urban Art und Graffiti sind omnipräsent und begleiten uns in der Öffentlichkeit auf Schritt und Tritt. Doch die Botschaften der gesprühten Kunstwerke sind nicht immer harmlos, lustig, freundlich, bunt und unpolitisch. Immer wieder sind darunter auch Schmierereien mit rechtsextremen, islamophoben und fremdenfeindlichen Inhalten zu finden. Am weitesten verbreitet ist dabei das Hakenkreuz, mit welchem die internationale rechtsextreme Szene ihre Gesinnung verbreitet.

#paintback

Unter dem Motto “Answering messages of hate with love” nehmen sich Berliner Street Art Künstler vom Graffiti-Shop Legacy BLN der Hakenkreuz-Schmierereien an und verwandeln sie in Kunst. Dabei übermalen die Street Artists um Ibo Umari, Initiator der Aktion und Gründer des Künstlervereins Die kulturellen Erben e.V., die faschistischen Symbole nicht einfach, sondern verwandeln sie in freche, lustige und kreative Motive. Auf diese Weise entstanden beispielsweise ein Hasen, eine Katze in einem Fenster, Blumen, ein Zauberwürfel oder ein Tic Tac Toe-Spiel. Umari wünscht sich, dass auch in anderen Städten Künstler rassistische Propaganda kreativ umgestalten– doch dies natürlich immer nur in Abstimmung mit den Hausbesitzern. Daher sind die Motive bewusst einfach gehalten, dass auch weniger geübte Sprayer diese umsetzen können. Im Internet und den sozialen Netzwerken wird die Initiative unter dem Hashtag #paintback verbreitet.

„Make the change“

Auch in der Steiermark gibt es eine ähnliche Initiative. Unter dem Motto „Make the change“ hat die Antidiskriminierungsstelle Steiermark den Grazer Künstler Oliver Naimer alias KEOS dafür gewinnen können, sich rassistischer Kritzeleien anzunehmen und diese in Botschaften des Miteinanders und der Menschlichkeit zu verwandeln. „Wir wollen gegen den rechtsextremen Aufmarsch Stellung beziehen und ein klares Zeichen gegen Fremdenhass setzen“, erklärt Daniela Grabovac, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, die Aktion. Im Gegensatz zu den Berliner Sprayern überdeckte Naimer Hakenkreuz und die tumbe Botschaft mit dem wandfüllenden Schriftzug "Respect – Start living without racism". Bei seiner Aktion wurde er von dem Kameramann und Filmemacher Philipp Lihotzky begleitet. Das Ergebnis haben die beiden Grazer auf der Facebook-Seite „Zeig dein Gesicht gegen Diskriminierung“, welche von der Antidiskriminierungsstelle betrieben wird, veröffentlicht. 

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