Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Top-News
2. November 2018

Banksy Girl with Balloon

Über Banksy und die Banksy Sammlung der Galerie Kronsbein:


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Top-News
26. Oktober 2018

Zeng Fanzhi In the Studio

Hauser & Wirth freut sich, die als Einzelausstellung für Zürich, London und Hong Kong konzipierte Schau ‘Zeng Fanzhi. In the...


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Top-News  |  18. Januar 2017

FEAR AND LOVE

Andres Jaque - Intimate Strangers, © Office for Political Innovation

Christien Meindertsma, Fiber Market, © Luke Hayes

Hussein Chalayan, The Room Tone, © Chalayan and Intel

Ma Ke - The Earth, © Zhou Mi

Madeline Ganno, Mimus, © Luke Hayes

Auseinandersetzung mit einer komplexen Welt

Nach einer Umbauphase hat das Design Museum in Kensington, Großbritannien, seine Tore mit der fulminanten Ausstellung "Fear and Love – Reactions to a Complex World" wieder geöffnet. Die ausgestellten Arbeiten gehen den großen Fragen unserer Zeit nach, sie befassen sich mit Cyber-Sexualität, empfindsamen Robotern und sesshaften Nomaden. Die Ausstellung zeigt, wie sehr Designfragen in unserem Leben präsent sind. Nicht nur in Kommerz und Kultur, auch auf gesellschaftlicher Ebene inspirieren sie uns und lösen große Gefühle aus – "Love and Fear". In dieser multidisziplinären und internationalen Ausstellung versucht das Design Museum, als Zentrum für Debatten rund um Design und Gesellschaft, diesen Zeitgeist einzufangen.

Das Architektenkollektiv OMA präsentiert in der Ausstellung als Antwort auf den Brexit das "Pan-Europäische Wohnzimmer", eingerichtet mit Designermöbeln aus den 28 EU-Mitgliedsländern und zeigt damit, wie sehr unsere Auffassung von Design und Einrichtung vom europäischen Ideal der Kooperation und des Binnenhandels geprägt ist. In der Installation „Room Tone“ ist eine Reihe von „Wearables“ des britischen Designers Hussein Chalayan zu sehen, die Gefühle erkennen und nach außen hin sichtbar machen können.

Die Designerin Madeline Gannon hat eine Software entwickelt, mit der sie einen 1,200 kg schwerer Fabrikroboter zu einer lebendigen mechanischen Kreatur umfunktioniert hat. "Mimus" beschränkt sich nicht mehr darauf, sich wiederholende Tätigkeiten auszuführen, die Maschine kann Emotionen ausdrücken und spürt, wenn sich ein menschliches Wesen ihr nähert. Der Architekt Andrés Jaque erforscht, wie das Netz neue Kommunikations- und Interaktionsformen hervorbringt. In seiner Installation „Intimate Strangers“ befasst er sich dabei vor allem mit Dating-Apps und zeigt, wie diese Art der Beziehungsbildung durch soziale Medien unsere Sichtweise auf Städte, Körper und unsere Identität neu definiert.

Das Architektenkollektiv "Arquitectura Expandida" aus Kolumbien hat in einem Armenviertel Bogotas eine Schule designt und gebaut, eine Replik des Gebäudes namens „Potocinema“ ist in der Ausstellung zu sehen und für Besucher zugänglich. Im Inneren ist eine Videoreihe zu sehen, in der junge Menschen über Liebe und Hass in ihrem Viertel sprechen. Der Designer Kenya Hara aus Tokio hat für seine Reihe "Staples" unsere Essgewohnheiten untersucht um zu zeigen, wie das, was wir täglich zu uns nehmen unsere kulturelle Identität bestimmt. Die Grafikdesigner von Metahaven präsentieren in ihrem Film die Umweltaktivistengruppe "Sea Sheperd". Mit ihrer Arbeit wollen die Designer ein Zeichen gegen den illegalen Walfang setzen, gleichzeitig erkundet der Film auch Intelligenzformen, die der Mensch bisher nur teilweise versteht.

Designer und MIT-Professor Neri Oxman zeigt in seiner Reihe "Vespers" 3D-gedruckte Totenmasken und lässt damit ein uraltes Ritual mithilfe neuester Technik wieder aufleben. Rural Urban Framework aus Hongkong befassen sich mit den Nomaden Mongoliens und erkunden, wie sich deren traditionelle Lebensweise mit der Anpassung an einen modernen, sesshaften Lebensstil verändert. Die niederländische Designerin Christien Meindertsma befasst sich in seiner Installation "Fiber Market" mit dem Recycling von Textilien und verwandelt alte Kleidung in ein farbenfrohes Kunstwerk. Die chinesische Designerin Ma Ke präsentiert ihr Projekt "Wuyong" (dt: Nutzlos). Ihre Kollektion ist durchdrungen von Kes Philosophie, Kleidung zu kreieren, die die Traditionen des ländlichen China wiederspiegelt. Ihre Entwürfe stehen im Kontrast zu Konsum und "Fast Fashion" und haben, neben dem künstlerischen, auch immer einen moralischen Aspekt. 

Die Ausstellung "Fear and Love – Reactions to a complex world" ist noch bis zum 23. April 2017 im Design Museum in Kensington, London, zu sehen.

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Top-News
15. Oktober 2018

Die Tiefen der Farbe - Ausstellung der Werke von Kees Visser

Die jüngsten Papierarbeiten von Kees Visser (geb. 1948) sind eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form, die bereits in den 1970er...


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Top-News
4. Oktober 2018

Flashback 2018

Die 6. Episode von Flashback_all art is contemporary verspricht, die Ausgabe der Rekorde zu sein.


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