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Featured Event  |   3. März 2017

TRANSCENDING BOUNDARIES

"Flowers Bloom on People", teamLab, 2017, Digitized Nature, Endless

"Universe of Water Particles, Transcending Boundaries", teamLab, 2017, Interactive Digital Installation, Sound: Hideaki Takahashi

"Dark Waves", teamLab, 2016, Digital Work, Continuous Loop, 6 channels

"Flowers and People, Transcending Boundaries - A Whole Year per Hour", teamLab, 2017, Interactive Digital Installation, Sound: Hideaki Takahashi

Digitale Animationen in ständigem Wandel

teamLab präsentiert die Ausstellung "teamLab: Transcending Boundaries". Gezeigt werden acht Werke, sechs davon zum allerersten Mal. Sie umfasst drei Räume mit großflächigen Installationen. Die Ausstellung findet vom 25. Januar bis 11. März 2017 in der Pace Galerie, London statt.

"ranscending Boundaries" untersucht die Rolle der digitalen Technologie in der Kunst, indem sie die physikalischen und konzeptuellen Grenzen zwischen Kunstwerken aufbricht. Die Bilder sprengen ihre Rahmen und dringen in die Sphäre der anderen ein. Die Installationen lösen die Trennung zwischen Kunstwerk und Ausstellungsraum auf und involvieren die Besucher in einen interaktiven Prozess.

Der größte Raum beinhaltet sechs Werke, darunter "Universe of Water Particles, Transcending Boundaries" (2017), ein virtueller Wasserfall, der sich von den Wänden auf den Fußboden ergießt und durch den Ausstellungsraum, sowie um die Füße der Besucher fließt. Das Werk beschäftigt sich mit dem Konzept "Ultra Subjective Space", einem wichtigen Bestandteil von teamLabs Arbeit, das an die  nicht-perspektivische Darstellung von Raum in der prämodernen japanischen Kunst angelehnt ist und den Betrachter direkt im Kunstwerk platziert.

Das Wasser wird durch Berechnung von einem anhaltenden Fluss hunderttausender Wasserpartikel inszeniert. Daraufhin werden Linien in den Raum gezeichnet, die das Verhalten der Wasserpartikel simulieren. Die Ansammlung dieser Linien stellt den Wasserfall dar.

Im zweiten Raum ahmt "Dark Waves" (2016) die Bewegung von Wellen in einem ähnlichen Verfahren nach. Die Wellen werden in einem virtuellen, dreidimensionalen Raum erschaffen und zeigen Wasser als lebendiges Wesen, das den Betrachter umhüllt und die Verbindung zur Natur symbolisiert.

Der letzte dunkle Raum wird durch die Anwesenheit der Betrachter beeinflusst. Diese aktiviert "Flowers Bloom on People" (2017). Der Körper dient als Leinwand für die Projektionen in Form von Blumen im stetigen Wandel, die durch die Bewegung der Betrachter wachsen, eingehen und sich zerstreuen. Ohne Betrachter ist von der Installation nichts, als ein dunkler Raum zu sehen. Wenn Besucher den Raum betreten, beginnen Blumen aufzublühen und sich unter ihren Füßen auszubreiten. Wenn sie in die Nähe einer anderen Person gelangen, breiten sich die Blumen in diese Richtung aus und verbinden sich mit einander.

Die Blumen knospen, wachsen und blühen, bevor ihre Blüten verwelken und gänzlich verblassen. Es ist ein sich ewig wiederholender Zyklus aus Wachstum und Zerfall. Wenn der Betrachter ruhig ist, wachsen neue Blumen und blühen simultan. Wenn er sich bewegt, beginnen die Blumen zu welken, sterben ab und verblassen.

Das Kunstwerk "Flowers and People, Transcending Boundaries - A Whole Year per Hour" befindet sich ebenfalls in ständigen Wandel. Innerhalb einer Stunde wird ein ganzes Jahr durch aufblühende und verwelkende Blumen dargestellt. Dies zeigt den gleichen Zyklus von Geburt und Tod. Wenn die Besucher sich nicht bewegen, wachsen neue Blumen, wenn sie die Blumen berühren und herum laufen, zerstreuen sie sich sofort.

Es gibt für die Kunstwerke keine vorher aufgezeichneten Animationen oder Schleifen. Sie werden in Echtzeit von einem Computerprogramm bearbeitet und erschaffen. Die Interaktion von Betrachter und Installation führt zu einem kontinuierlichen Wandel in den Kunstwerken. Vorherige Zustände können nicht nachgestellt werden und werden nicht wieder auftreten.

Klicken Sie hier, um mehr über eine frühere teamLab Ausstellung zu erfahren.

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