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Top-News  |  24. November 2017

A TALE OF TWO WORLDS

Ausstellungsansicht/exhibition view. Artur Bispo do Rosári. © Artur Bispo do Rósario / Museu Bispo do Rosário Arte Contemporânea Collection. Rio de Janeiro City Hall. Brazil. Foto/photo: Axel Schneider

Ausstellungsansicht/exhibition view. Beatriz González. MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt. Courtesy Beatriz González. Foto/photo: Axel Schneider

Kenneth Kemble. Gran pintura negra. 1960. © archivo Julieta Kemble. Foto/photo: Jorge Roiger

Roy Lichtenstein. Yellow and Green Brushstrokes. 1966. © The Estate of Roy Lichtenstein/ VG Bild-Kunst. Bonn 2017. Foto/photo: Axel Schneider

Antonio Caro. Colombia. 1976/2010. © The artist. Daros Latinamerica collection. Zürich. Courtesy Galeria Casas Riegner. Bogotá

Experimentelle Kunst Lateinamerikas meets MMK

Für eine der größten Ausstellungen in der Geschichte des Hauses kooperiert das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main mit dem Museo de Arte Moderno de Buenos Aires (Moderno).

Die Präsentation "A Tale of Two Worlds: Experimentelle Kunst Lateinamerikas der 1940er- bis 80er-Jahre im Dialog mit der Sammlung des MMK" ist vom 25. November 2017 bis zum 2. April 2018 im MMK 1 und vom 7. Juli bis zum 14. Oktober 2018 im Moderno zu sehen. Die Schau umfasst 500 Werke aus privaten und öffentlichen Sammlungen von über 100 Künstlern aus Lateinamerika, den USA und Europa.

Die Ausstellung widmet sich dem Dialog zweier künstlerischer Strömungen der westlichen Gegenwartskunst von den 1940er- bis 80er-Jahren: dem europäisch-nordamerikanischen Kanon und der experimentellen Kunst Lateinamerikas.

Sie ist als assoziativer Erzählstrang konzipiert, der entlang dreier Hauptachsen durch das gesamte Museum verläuft. In 16 einzelnen Abschnitten wird sowohl chronologisch als auch konzeptuell die Geschichte der Kunst auf verschiedenen Kontinenten erzählt.

Den Einstieg in die Ausstellung bildet die Kunst Lucio Fontanas, die eine Antwort auf die Konkrete Kunst der Region um den Río de la Plata in den 1940er-Jahren und auf die destruktiven politischen Praktiken Europas und Lateinamerikas in den 1950er-Jahren war.

Die erste Ausstellungsachse geht auf die verschiedenen politischen Hintergründe ein, um die Kunstwerke in ihrer sozio-politischen Tiefe begreifbar zu machen. Beispiele dafür sind die neo-konkreten Arbeiten brasilianischer Künstler aus den 1960er-Jahren sowie einige Werke der 1970er-Jahre, die als scharfe Kritik an den zahlreichen Diktaturen in den Ländern der Südhalbkugel zu verstehen sind.

Die zweite Achse der Ausstellung befasst sich vor allem mit dem Paradigmenwechsel in der damaligen Kunstwelt – von der materiellen hin zur immateriellen Dimension der Kunst, vom Kunstobjekt hin zum Kunsterlebnis.

Die dritte Hauptachse rückt die Künstler selbst in den Vordergrund und zeigt, wie sie beispielsweise im Falle von Joseph Beuys, Nicolás García Uriburu und Ana Mendieta ihre Rolle innerhalb der Gesellschaft erkunden und wie bei On Kawara, Arthur Bispo do Rosário oder Edgardo Antonio Vigo auf manische Weise ihre eigenen Aktionen dokumentieren.

Die Ausstellung endet mit einer eindrucksvollen Analogie zwischen den zwei Welten. Kenneth Kembles "Gran pintura negra" (1960) aus der Sammlung des Museo de Arte Moderno de Buenos Aires und Roy Lichtensteins "Yellow and Green Brushstrokes" (1966) aus der Sammlung des MMK demonstrieren hier Seite an Seite die komplexe Aneignung der Maltradition durch konzeptuelle Strategien.

Lichtenstein greift mit seinem monumentalen Pinselstrich auf die Bildsprache von Comics mit ihren flächigen Farben und der "Benday Dots"-Drucktechnik zurück. Kemble dagegen verwendete ein Raster, um den einzelnen Pinselstrich seines Bildes zu vergrößern und zu inszenieren. Beide Werke können als Hommage an den malerischen Gestus par excellence gelten und zugleich als bissige Analyse, welche die von ihnen dargestellte Tradition unterläuft.

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