Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Top-News  |  28. September 2018

Alan Charlton at A arte Invernizzi

Alan Charlton Horizontal Line, 1979 Acrylic on canvas, 9x252 cm Partial view of the exhibition Alan Charlton. Grey Paintings A arte Invernizzi, Milan, 2018 Courtesy A arte Invernizzi, Milan Photo Bruno Bani, Milan

Alan Charlton Border painting, 1994 Acrylic on canvas, 171x288 cm Partial view of the exhibition Alan Charlton. Grey Paintings A arte Invernizzi, Milan, 2018 Courtesy A arte Invernizzi, Milan Photo Bruno Bani, Milan

Alan Charlton 6 Horizontal Parts, 1999 Acrylic on canvas, 279x72 cm Partial view of the exhibition Alan Charlton. Grey Paintings A arte Invernizzi, Milan, 2018 Courtesy A arte Invernizzi, Milan Photo Bruno Bani, Milan

Alan Charlton Light + Dark Grey Trapezium in 2 Parts, 2018 Acrylic on canvas, 166,5x225 cm Partial view of the exhibition Alan Charlton. Grey Paintings A arte Invernizzi, Milan, 2018 Courtesy A arte Invernizzi, Milan Photo Bruno Bani, Milan

Alan Charlton at A arte Invernizzi

Die Galerie A arte Invernizzi eröffnet am Montag, den 17. September 2018 um 18.30 Uhr eine Einzelausstellung mit Werken des englischen Künstlers Alan Charlton. Die Veranstaltung wird zeitgleich im Annely Juda Fine Art in London präsentiert.

Aus diesem Anlass hat Charlton ein Projekt geschaffen, das die beiden Galerien konzeptionell verbindet, obwohl die Ausstellungen unabhängig sind.

Die vom Künstler für die Räume der Galerie A arte Invernizzi ausgewählten Werke spiegeln die wichtigsten Momente seiner künstlerischen Forschung wider. Seit 1969 geht es dabei um die Untersuchung des enormen Potenzials von Grau-Monochromen, mit ihrer Umgebung und den verschiedenen Lichtmodulationen zu interagieren, und die ausgestellten Objekte umfassen einen Zeitraum, der bis hin zu eigens für diese Ausstellung geschaffenen Werken reicht.

In den Räumen im Obergeschoss sind einige ausgewählte historische Werke zu sehen. Diese untersuchen verschiedene geometrische und chromatische Möglichkeiten, beginnend mit Horizontal Line (1979) bis hin zur Gesamtvision einer Reihe von kombinierten Elementen der Grenzmalerei (1994) - ebenfalls gezeigt anlässlich von Alan Charltons erster Einzelausstellung in der Galerie 1994. In den 2000er Jahren führte die Verwendung von Leinwandreihen an der Wand zur Entstehung der Pyramidenrasterbilder und Dreieckrasterbilder, in denen sich die verschiedenen Elemente zu einem Dreieck zusammenfügen und so den Weg für die späteren Dreieckbilder ebnen, die aus einer einzigen dreieckigen Leinwand bestehen. In seiner jüngsten Entwicklung erreicht dies den Punkt, an dem die Struktur eines Dreiecks vorgeschlagen wird, als segmentierte geometrische Form, wie wir sie in Werken wie Dreieck in 2 Teilen (2016) sehen.

Im Untergeschoss befinden sich eigens für diese Ausstellung geschaffene Werke, die eine weitere Analyse der Struktur darstellen, die in diesem Fall die Dreiecksform abschneidet und zu trapezförmigen Arbeiten führt. Antonella Soldaini schreibt: "In allen Werken Charltons fällt ihre kraftvolle physische Greifbarkeit auf. Ihre Autonomie, ihr absoluter Mangel an jeglichem Referentialismus, ihre strenge Konsistenz und die Art und Weise, wie sie sich dem Auge des Betrachters aufdrängen, schaffen eine rätselhafte Atmosphäre, die immer schwerer fassbar wird, je mehr man versucht, sie festzuhalten. Wenn wir auf die zeitlose Dimension der Leinwände des Künstlers und die Art und Weise, wie sie sich im Hier und Jetzt befinden, stoßen, stehen wir dagegen in Kontakt mit unserer eigenen Endlichkeit, mit unseren eigenen Grenzen und Zerbrechlichkeit."

Für die Ausstellung wird ein zweisprachiges monographisches Buch in Zusammenarbeit mit Annely Juda Fine Art mit einem Essay von Antonella Soldaini, Texten von Barry Barker und Emile Charlton sowie Illustrationen und einem aktualisierten bio-bibliographischen Teil veröffentlicht.

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