Hiro Ýima Hiro Ýima

Hiro Ýimas Welt der Symbole

art-scene.tv hat nachgefragt: Künstlerinterview mit Hiro Ýima

 

Ich male also bin ich - Manifest eines KreAktiven

Es ist keineswegs der Wunsch nach Ewigkeit oder Ruhm, der den Genius zum Handeln treibt. Vielmehr ist es das Streben nach einer neuen Möglichkeit sich auszudrücken. Das tiefe Verlangen nach neuen, einzigartigen und individuellen Wegen in der Kunst basiert auf dem Drang weiter in die Materie einzudringen, als es andere taten. Es ist die intuitive künstlerische Besessenheit etwas gänzlich Neues zu kreieren und damit die Welt zu verändern. Das alles gilt auch für Hiro Ýima – einen der wohl außergewöhnlichsten Künstler unserer Zeit.

Hiro Ýima kam als Peter Zenger am 9. August 1968 in Sankt Ingbert im Saarland auf die Welt. Schon seine Kindheit war geprägt von ständigem Kreieren vor allem durch das Medium der abstrakten Malerei. Ohne je ein „traditionelles“, institutionell geprägtes Studium absolviert zu haben, sondern allein durch konsequentes Selbststudium erreichte er als Autodidakt in seinem Werk die Entdeckung des (eigenen) Genius. Obgleich die Bezeichnung „Autodidakt“ oftmals negativ konnotiert ist und die Ausbildung an bekannten Bildungsstätten gern als erstes Indiz für Qualität bei Künstlern gesehen wird, fanden sich schon früh begeisterte Sammler und Förderer, für die sich Hiro Ýimas Besonderheit als Künstler und Mensch schnell erschloss.

Basieren bisher nahezu alle Kunstwerke auf bestimmten festgelegten Grundlagen, die entweder ihren Ursprung in der Religion, in der (antiken) Philosophie oder im historischen (politischen und sozialen) Zeitgeschehen haben, so liegt die Deutung der Inhalte Hiro Ýimas Gemälde in seiner eigenen, eigens entwickelten und vor allem völlig neuen Ikonografie begründet. Die Aussage „Alles ist Symbol“ wurde zum gedanklichen Leitfaden, zur Maxime seines künstlerischen Netzwerks der „Wirklichkeit der Symbole“.

Neben vielen persönlichen Erlebnissen und Begebenheiten ist es vor allem das Höhlengleichnis Platons, das sein Denken und Handeln maßgeblich beeinflusst hat und noch immer inspiriert. Diese Hinwendung zu dem eigentlichen, dem ideellen Ursprung alles Seienden bildet schließlich auch die Grundlage zur Philosophie Hiro Ýimas. Er geht sogar noch einen Schritt weiter  – sein Werk begründet vielmehr eine Fortsetzung zum Höhlengleichnis Platons – das Höhlengleichnis II.

 

„Der Zweck meines Werks (Höhlengleichnis II) ist das Symbol als Ergebnis; das Gesetz der Symbole ist der Weg zu diesem Ergebnis, das als ein Ereignis der intuitiven Wirklichkeit dazu berufen ist, jene Erinnerungen auszulösen, die das Denken in Symbolen eines Betrachters dazu befähigen, sich allmählich von den Falschen-Symbol-Fesseln, der ihn überall umgebenden banalen Dunklen Mauer Realität zu befreien ..!“ (Hiro Yima aus: Katalog: Wirklichkeit der Symbole. Generaloffensive III. Gele(e)hrten Repablik / Paragraph 1. Bewusstseinstrübung).

Impressionen

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    MARAUDER Geistplünderer, 200 x 160 cm | Acryl auf Leinwand.
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    Schnekkenpaar, 50 x 60 cm | Mischtechnik auf Leinwand.
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    Nightwatch—Hammersiedlung, 120 x 160 cm | Mischtechnik auf Leinwand.
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    Rauchende Colts Zwillinge 2 von 2, 160 x 120 cm | Mischtechnik auf Leinwand, Privatsammlung, verkauft.
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    Mädchen von Gist Nummer 4 des Zyklus Töchter ohne Barmherzigkeit 3. Generation, 60 x 50 cm | Mischtechnik auf Leinwand.
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    Brustkopfgesichtversammlung — Zehnköpfe Nummer 1, 120 x 160 cm | Mischtechnik auf Leinwand.
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    Psidon, 60 x 80 cm | Acryl auf Leinwand, Privatsammlung, verkauft.
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    T3KAR55—Pakete, 160 x 200 cm | Acryl auf Leinwand.
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    Freiheit der Schnekke, 50 x 70 cm | Mischtechnik auf Leinwand.
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    Fünf Schnekken Möglichkeit, 50 x 70 cm | Mischtechnik auf Leinwand.
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„Ich male, also bin ich (Pingo ergo sum).“  

Für Hiro Ýima geht es vor allem nur die Idee –„Die Idee ist  immer größer als der einzelne Mensch, denn jede Idee ist immer auch eine Wahrheit, ist etwas ewiges göttliches großes Symbolisches" (Manifest, unveröffentlicht)  

Sein gesamtes Werk besticht äußerlich durch Qualität und künstlerische Fertigkeit, inhaltlich aber vor allem durch die beeindruckenden Symbolkonstruktionen. Seine Symbolforschung umfasst eine eigene Schrift— und Symbolsprache: „Mein Werk ist das Bild als Ergebnis und das Gesetz der Symbole ist der Weg zu diesem Ergebnis"

Seine 1.461 Symbolgesetze der Idee zu einer Idee werden das Studium für jeden zur Entschlüsselung „seiner Bilder“ der Wirklichkeit der Symbole sein. Seit Beginn seines künstlerischen Er-Schaffens strebt Hiro Ýima an, die verschlungenen Pfade und Zeichen der Symbolwirklichkeit zumindest teilweise im Verlauf seiner Existenz auf Erden zu entschlüsseln und für jeden Menschen durch seine verschiedenen medialen Möglichkeiten geordnet sichtbar zu machen. Neben der Malerei und der Zeichnung hat sich Hiro Ýima, der heute sein „Underground-Atelier“ im Frankfurter Gallusviertel hat, einen Namen als Performance-Künstler gemacht.

Hiro Ýima ist ein berufener, nahezu besessener Künstler alias Symbolentdecker aus tiefster Überzeugung. Seine kreativ-aktive Kunst, die sich auch auf weitere Bereiche der bildenden Künste erstreckt, präsentiert Hiro Ýima — in Anlehnung an Platons Höhlengleichnis — seit 1991 in öffentlichen Ausstellungen, Performances und Vorträgen über die Wirklichkeit der Symbole als „Höhlengleichnis II“ (HG2).


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