Karsten Konrad

Karsten Konrad verwandelt Fundstücke aus dem Müll in einzigartige Werke mit zum Teil architektonischem Charakter, andere wiederum stellen eine Reminiszenz an die Readymades Marcel Duchamps oder an die Collagen Kurt Schwitters‘ dar. Konrad wurde 1962 in Würzburg, Deutschland, geboren und studierte in den 1980er und 90er Jahren Kunst an verschiedenen Institutionen im In- und Ausland. 1993 gewann er ein London-Stipendium des Senates Berlin und  im Jahr 200 einen Preis der Konrad Adenauer Stiftung. Ab 1994 hat er an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen.

 

VITA

Impressionen

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    Karsten Konrad, Mean Machine, 2009
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    Karsten Konrad, Orly, 2013
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    Karsten Konrad, Big in Japan, 2009
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    Karsten Konrad, Bol d'or, 2011
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    Karsten Konrad, Stella Rossa, 2007
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    Karsten Konrad, X for You, 2010
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    Karsten Konrad, Stadtplaner's workshop, 2003
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    Karsten Konrad, Aldo's Haus, 2002
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    Karsten Konrad, Falscher Fuffziger, 2008
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    Karsten Konrad, Ipanema, 2009

In den frühen 1990er Jahren begann Konrad Installationen und Objekte aus Sperrmüll oder Fundstücken von Flohmärkten zu fertigen. Aus dem Rahmen eines alten Fahrrades entsteht bei ihm ebenso ein Kunstwerk, wie aus überzähligen Kleiderbügeln, ausgemusterten Maschinenteilen oder den Lehnen kaputter Stühle. Der Zufall spielt daher bei seinen Werken stets eine entscheidende Rolle. So sagt Konrad von sich: „Ich suche nicht, ich finde.“ Auch die Farbgebung seiner Werke unterliegt dem Zufall. Nur die Farben, die er findet, verwendet er auch. Ziel seiner Arbeit sei die Schaffung von etwas Neuem, dabei jedoch den ursprünglichen Gegenstand nicht vollends zu verstecken. Hierzu zerlegt, zersägt oder zerbricht er seine Fundstücke zunächst, bevor er sie in einem weiteren Arbeitsschritt wieder zu einem neuen Objekt zusammenfügt.

Ich hasse Spanplattenmöbel, ich finde diese Ikeasierung auch vom handwerklichen Aspekt ist ein Niedergang, und ich zerstör die und die werden zu etwas höherem gemacht. Dann ist es so, dass das Material mich verortet. Ich bin Mitinhaber von einer Kneipe Da hat einer einen Barhocker zerhauen und da habe ich gedacht, den kann ich gut einbauen. So kriegt es dann eine Verbindung zum Leben, irgendwie.“


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