SATU Helena Schneider

Leben und Arbeit

Aufgewachsen in Hamburg, studierte SATU an der Kunstschule Alsterdamm Hamburg von 1988 – 1992 Visuelle Kommunikation bei Horst Busecke und Freies Zeichnen und Malerei bei Lothar Walter. Nach dem Studium arbeitete sie mehrere Jahre im In-und Ausland im Bereich Visuelle Kommunikation, bis sie sich ab 1988 mit Freier Malerei und Literatur auseinandersetzte. Ab 1999 arbeitete sie außerdem mehrere Jahre aktiv im Vorstand des Berufsverbandes Bildender Künstler Hamburg mit und malt seit 2004 im eigenen Atelier in Hamburg. Dort stellt sie auch ihre Bilder aus und verkauft sie.

Wer an den Werken von SATU interessiert ist, hat nicht nur die Möglichkeit Bilder der Künstlerin zu kaufen, sondern sie bietet Kunstleasing zu moderaten, monatlichen Leasingraten als Alternative zum Kunstkauf an. Am Ende der Laufzeit hat natürlich der Kunstliebhaber auch die Möglichkeit das Werk zu einem bereits festgelegten Preis zu kaufen. 

 

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN


2015: Hamburg POP-UP ART STORE (GALERIE) ST. GEORG, März
2014: Köln/Bonn GALERIE PFISTERSCHEUNE, September
2014: Hamburg BAR COUCH KAPITÄN, Juli
2014: Hamburg OFFENE ATELIERS Berufsverband Bildender Künstler, Mai

Impressionen

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    SATU. 600 Apps 1, 150 cm x 200 cm, Mischtechnik auf Leinen, 2014
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    SATU. 600 Apps 2, 150 cm x 200 cm , Mischtechnik auf Leinen, 2014
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    SATU. Atomgelb, 100 cm x 80 cm, Acryl auf Leinwand, 2013
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    SATU. Der Wissenschaftler, 100 cm x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2014
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    SATU. Im Meer, 100 cm x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2013
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    SATU. Sonne, 100 cm x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2013
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    SATU. Die Kanzlerin, 100 cm x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2013
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    SATU. No Nuk, 100 cm x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2013
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    SATU. Der Lobbyist, 50 cm x 50 cm, Bleistiftzeichnung auf Leinwand, 2013
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    SATU. Die Lobbyisten, 200 cm x 240 cm, 2014
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    SATU. Mädchen, 56 cm x 100 cm, Mischtechnik auf Holz, 2010
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    SATU. Haiti, 115 cm x 60 cm, Mischtechnik auf Holz, 2010
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    SATU. Aussschnitt aus: Wald, 220 cm x 200 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2010
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    SATU. Wald, 220 cm x 200 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2010
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    SATU. Tepco, 90 cm x 90 cm, Mischtechnik auf Holz, 2011
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    SATU. Google, Klippenrandweg, Helgoland, 52 cm x 52 cm, Acryl auf Leinwand, 2007
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    SATU. Google, Bernhard-Nocht-Strasse, 60 cm x 40 cm, Acryl auf Holz, 2007
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    SATU. Google, Hamburger Hafen, 150 cm x 190 cm, Acryl auf Folie, 2009
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    SATU. Zervelatwurst, 70 cm x 52 cm, Acryl auf Autoplane, 2001
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    SATU. Es ist verrückt! Alles ist verrückt!, 47 cm x 194 cm, Acryl auf Folie, 2001
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    SATU. Verrückte Kühe, 150 cm x 150 cm, Acryl auf Folie, 2001

WAS KOMMT? WAS BLEIBT?

Die deutsch-finnische Künstlerin SATU beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den maßgeblichen, gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland und stellt sie unkommentiert dar. Sie greift soziale und politische Themen auf, beschäftigt sich mit der Zerstörung von Lebensräumen aber auch mit dem steten Wandel in der Gesellschaft.

Die Digitalisierung der Gesellschaft fasziniert die Künstlerin seit vielen Jahren. So beschäftigte sie sich zwischen 1998 und 2009 in ihren künstlerischen Arbeiten vornehmlich mit dem Informationszeitalter. Doch auch Themen wie Lobbyismus, Globalisierung und der noch immer währende Diskurs um die Energiewende sind zentrale Themen für SATU.

2013 begann SATU ein TABLEAU aus neun Einzelbildern, die thematisch miteinander verbunden sind und sich teilweise ergänzen. Unterschiedliche Malstile werden dabei neu konnotiert und zu einem einzigen Bild, dem NO NUK–Bild, zusammengesetzt. Der Bildtitel leitet sich ab von einer Fotografie, die japanische Demonstranten mit „No Nukes“-Plakaten zeigt. Ausgewählte Profiteure der Verflechtung von internationalem Lobbyismus, Politik und Energiewirtschaft finden auf den Bildern ihren Platz. Die Folgen der Ausbeutung werden in unterschiedlichen Facetten abgebildet und neuen politischen und gesellschaftlichen Visionen gegenübergestellt.

Bis 1998 bestanden die Arbeiten von SATU aus einer Bild-Text-Kombination und symbolisierten die Gegensätzlichkeiten und Schnittpunkte vom Analogen und Digitalen. Hierzu vergrößerte sie Kurzgeschichten und Textfragmente auf überdimensionale Bildformate und überhöhte dadurch den Sinngehalt des geschriebenen Wortes.

Ab 1999 wurden ihre Werke bildhafter und die Schriftfragmente traten mehr und mehr in den Hintergrund. Stattdessen tauchten stark gepixelte Figuren in SATUs Arbeiten auf. Es entstand die „Digitale Malerei“. Es werden Menschen in alltäglichen Situationen gezeigt, die sich durch den digitalen Einfluss verändern: Die direkten und persönlichen Begegnungen werden abstrakter, distanzierter. Persönliches wird mehr und mehr über digitale Medien ausgetauscht.

Ab 2007 begann SATU digitale Google-Earth-Bilder als Vorlage für ihre Malerei zu nutzen. Sie arbeitete mit klassischen Material und Stilmitteln auf Leinwand die jeweils charakteristischsten Elemente der Luftbilder heraus.

Ab 2010 entstehen die ersten Bilder, bei denen aktuelle Zeitungsausschnitte und Onlineartikel als Vorlagen für farbige Malerei verwendet werden. Die bildhaften politischen Inhalte lassen sich als Spiegel einer subjektiv wahrgenommenen Bestandsaufnahme lesen.

So werden verschiedene Personen, die Selbstbehauptung, Widerstand oder Unterdrückung verkörpern, auf einer GEMALTEN COLLAGE zusammengestellt. Dabei entstehen neue Verbindungen zwischen den Ereignissen und Figuren: Der Waldarbeiter aus Papua-Neuguina steht dem Politiker, Castor-Demonstranten, einer Widerstandskämpferin und einem afrikanischen Läufer–Star gegenüber. Riesige LOCHMUSTER aus Kreisen und Quadraten simulieren eine RASTERGRAFIK, die die Bilder überzieht. Was in den Kompositionen erscheint, ist teils wahrhaftig, teils überhöht, teils ignoriert. In den Bildern soll verlorenen Wahrheiten aus der Medienwelt ein neuer Raum gegeben werden.


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