bis 26. April 2020

Biennale für aktuelle Fotografie 2020

Clare Strand, aus der Serie Snake, 2017, Courtesy Parrotta Contemporary Art, Köln/Bonn
Antonio Pérez Río, Portrait of James Stuart, 2017, aus der Serie Masterpieces, 2014–18
Kensuke Koike, One of them, 2019
Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni, aus der Serie Güle Güle, 2019
Lisa Kereszi, Ball Toss, aus der Serie Fun and Games, Coney Island, New York, 2001, Courtesy Yancey Richardson Gallery, New York

Die Biennale für aktuelle Fotografie, 2020 unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, untersucht vom 29.02. bis 26.04.2020 unter dem Titel The Lives and Loves of Images, wie die Fotografie zum Symbol für die Extreme unserer Gesellschaft wurde.

 

David Campany legt den Schwerpunkt auf zeitgenössische künstlerische Fotografie und stellt diese in eine historische Kontinuität. The Lives and Loves of Images besteht aus sechs thematischen Ausstellungen: Die Ausstellung Reconsidering Icons im Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, zeigt zeitgenössische Arbeiten, die dem Publikum mit unterschiedlichen Strategien einen zweiten Blick auf Fotografien bieten, die wir alle glauben zu kennen. Einige der künstlerischen Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder, andere rekonstruieren sie mit neuen Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling. When Images Collide im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, entfaltet ausgehend von einer Gegenüberstellung zweier Bilder einen ganzen Kosmos künstlerischer Praktiken, die sich der Kombination von Bildern widmen. Dazu gehören komplexe analoge und digitale Collagen, der Einsatz von Standbildern in Film und Video sowie digitales Rendering und Installation. Between Art and Commerce im Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim, versammelt Werke unterschiedlicher Fotograf*innen, die im Spannungsfeld von kommerzieller und künstlerischer Fotografie stehen. Die Ausstellung spürt den hybriden Wegen nach, die das Medium Fotografie zwischen Gebrauchs- und Kunstmedium beschreitet. Yesterday’s News Today im Heidelberger Kunstverein legt das Schicksal von Nachrichtenfotos und ihren Archiven offen. Diese Ausstellung macht die Arbeit der Bildredakteur*innen sichtbar, wie diese Bildaussagen erzeugen, verändern und Informationen modellieren. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus, wie Künstler*innen, Sammler*innen und Historiker*innen mit diesen Fotos umgehen. All Art is Photography im Kunstverein Ludwigshafen befasst sich damit, wie wir Kunstwerke verschiedenster Genres oft zuerst durch Fotografie wahrnehmen, wie sich dadurch ihre kulturelle Bedeutung manifestiert und was passiert, wenn sich künstlerische Fotografie die anderen Künste zum Thema nimmt. Was vermag eine Kamera im Maleratelier, vor einer Skulptur oder in einem Kunstmuseum voller Menschen zu leisten? Die Ausstellung Walker Evans Revisited in der Kunsthalle Mannheim widmet sich Walker Evans (1903 – 1975). Sie zeigt, wie die amerikanische Fotolegende Generationen von Fotograf*innen und Künstler*innen auf der ganzen Welt inspirierte und wie zeitgenössische Fotograf*innen auf Evans‘ Arbeit reagieren. Bereits in der Mitte des 20. Jahrhunderts erarbeitete er Strategien, um die Verbreitung seiner Bilder kontrollieren zu können, und widmete sich damit einem Thema, das auch heute von höchster Aktualität ist.

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