09. Juni - 23. Oktober 2017 Whitney Museum of American Art

CALDER: HYPERMOBILITÄT

Alexander Calder (1898-1976), Untitled, 1942. Wood, wire, glass, and string, 52 3/4 x 26 x 12 in. (134 x 66 x 30 cm). Calder Foundation, New York. © ARS, NY
Alexander Calder (1898–1976), The Helices, 1944. Bronze, 80 x 79.4 x 61 cm 2017 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York.
Alexander Calder (1898–1976), Aluminum Leaves, Red Post, 1941. Painted sheet metal, 154.3 x 103.5 x 108 cm. The Lipman Family Foundation; long-term loan © 2017 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York. Photograph by Brian Kelley

Kunst in Bewegung

Aus Drähten, Metall und Schnüren schuf Alexander Calder (1898-1976)  Anfang der 1930er Jahre eine vollkommen neue, bewegte Form der Kunst: das Mobile. Die Ausstellung "Calder: Hypermobility" (dt. Hypermobilität), die vom 9. Juni bis zum 23. Oktober 2017 im Whitney Museum of American Art zu sehen ist, präsentiert eine außergewöhnliche Sammlung der fragilen Konstruktionen. Ausgestellt sind sowohl frühere Arbeiten aus den 1930er Jahren, als Calder sich erstmals der radikalen Abstraktion zuwandte, als auch Werke aus anderen Schaffensperioden.

Calder spielt mit Balance und kinetischer Energie, seine Mobiles sind luftbewegte fragile Kunstwerke. Als in sich geschlossene Bewegungssysteme schwingen und rotieren sie oder erzeugen unerwartete perkussive Töne. "So wie man Farben und Formen erschaffen kann, so lässt sich auch Bewegung erschaffen", beschrieb Calder selbst seine Kunst.

Die Retrospektive zeigt eine große Auswahl an bedeutenden Werken. Einige Skulpturen werden regelmäßig von Museumsmitarbeitern in Bewegung versetzt, um die ihnen inhärente Bewegungsenergie zu zeigen. Diese Vorführungen verdeutlichen die Nähe der kinetischen Kunst zur Performance- und Theaterkunst.

Zusätzlich zur Ausstellung findet eine Reihe von Begleitveranstaltungen statt, darunter einmalige Präsentationen von selten gezeigten Arbeiten der Calder Foundation sowie Konzerte, Filmvorführungen und Sonderprogramme.

Außerdem werden Calders Werke in der Ausstellung neue Arbeiten zeitgenössischer Künstler gegenübergestellt, die maßgeblich von seiner innovativen Kunst inspiriert sind. In Zusammenarbeit mit der Calder Stiftung bietet das Whitney Museum Besuchern die einzigartige Gelegenheit, Calders Werke „live" in Bewegung zu erleben - angetrieben von Motoren, dem Wind oder durch Berührung.

In der Zusammenstellung der Werke spiegelt sich das zentrale Thema "Diskrepanz" – ein Begriff den Calder prägte, um das Streben nach Gleichgewicht innerhalb eines Objektes oder über mehrere verbundene Objekte hinweg zu beschreiben, ein komplexes Zusammenspiel der Bewegungen, in dem sich Form und Farbe ständig verändern.

In der Ausstellung treten ältere Skulpturen in den Dialog mit neueren Arbeiten, es entstehen krasse Kontraste, die sich doch stets thematisch zu einem Ganzen verbinden lassen.

"Calder: Hypermobility" zeigt die wichtigsten und bekanntesten Werke aus verschiedenen Schaffensperioden des Künstlers, angefangen von seinen ersten motorbetriebenen abstrakten Figuren und bewegten Wandbildern bis hin zu klangvollen Gong-Mobiles und motorisierten Skulpturen.

 

 

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