13. April - 30. September 2018 Wiesbaden

VON BECKMANN BIS JAWLENSKY

Bernd Fickert Conrad Felixmüller Frühlingsabend in Klotzsche, 1926 Öl auf Leinwand, 75 x 90 cm Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Alexej von Jawlensky Helene im spanischen Kostüm, um 1901 Öl auf Leinwand, 190,5 x 96,5 cm Museum Wiesbaden, Schenkung Frank Brabant 2014 © Museum Wiesbaden
Max Pechstein Der Redner, 1918 Holzschnitt, 36 x 24 cm Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden © Pechstein – Hamburg/Tökendorf
Porträt Frank Brabant © Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Von Beckmann bis Jawlensky

Das Museum Wiesbaden präsentiert ab dem  13. April 2018 mit der Ausstellung Von Beckmann bis Jawlensky –  Die Sammlung Frank Brabant (13. April bis 30. September 2018). 600 Werke umfassend, zählt die Sammlung Brabant zu den großen privaten Kunstsammlungen der Klassischen Moderne in Deutschland.   Die Sammlung zeichnet sich nicht nur durch ihre hohe Qualität aus: Ihre besondere Bedeutung liegt in der Vielfalt, die das Kunst- und Kulturgeschehen sowie die politischen und sozialen Verwerfungen, Ängste, Hoffnungen und  Utopien der Menschen zwischen den beiden großen Weltkriegen des 20. Jahr-hunderts widerspiegelt. 2017 verfügte Frank Brabant, dass seine Sammlung nach seinem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden solle. Dazu überlässt er sie dem Museum Wiesbaden und dem Staatlichen Museum  Schwerin in einer Stiftung.  Der 1938 in Schwerin geborene Kunstsammler Frank Brabant machte Wies-baden vor knapp 60 Jahren zu seiner Wahlheimat. Seine Sammlertätigkeit begann 1964 mit dem Kauf eines Holzschnitts von Max Pechstein – heute versammeln sich in der reichhaltigen Kollektion neben großen Namen wie  Otto Dix, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky vor allem auch viele Künstlerinnen, darunter Käthe Kollwitz, Jeanne Mammen oder Hanna Höch, deren Arbeiten erst vor kurzem im kunstgeschichtlichen Diskurs wiederent-deckt wurden. Brabant erwarb stets zielgerichtet Werke der frühen Avantgarde, zumeist Maler der Künstlervereinigungen „Brücke“, „Der Blaue Reiter“ oder „Junges Rheinland“ sowie der Berliner Gruppen „Neue Sezession“, „Freie Sezession“, „November-Gruppe“ oder „Sturm“.   Die Ausstellung Von Beckmann bis Jawlensky, stellt anhand von 130  Werken in 9 thematisch gegliederten Räumen neben namhaften künstlerischen Positionen des Expressionismus, des Magischen Realismus und der Neuen Sachlichkeit auch das breite Spektrum der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. 

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