04. August - 11. November 2017 Yokohama Museum of Art & co.

YOHOHAMA TRIENNALE 2017

AI Weiwei. Safe Passage, 2016. Reframe, 2016. Installation view at Yokohama Museum of Art, Yokohama Triennale 2017. Photo: KATO Ken. © Ai Weiwei Studio
Joko AVIANTO. The border between good and evil is terribly frizzy. Installation view, Yokohama Triennale 2017. Photo: TANAKA Yuichiro
Tokyo, the City I Know, at Dusk: It’s Like a Hollow in My Heart. 2016. © Mr./Kaikai Kiki Co., Ltd. All Rights Reserved. Courtesy Perrotin
Paola PIVI. I and I (must stand for the arts) and others. Installation view, Yokohama Triennale 2017. Photo: TANAKA Yuichiro. Courtesy the artist and Perrotin

Inseln, Konstellationen und Galapagos

Inseln, Konstellationen und Galapagos – das sind die Schlüsselbegriffe der diesjährigen Yokohama Triennale. Sie sind eng verbunden mit Konzepten wie Verbundenheit und Isolation, Vorstellungskraft und Kreativität und Identität und Vielfalt und stehen gleichzeitig im Fokus der großen Konflikte und Herausforderungen, die unsere globalisierte Welt derzeit in ihren Grundfesten erschüttern, sei es die Flüchtlingskrise und die große Zahl der Einwanderer, der Ausstieg Großbritanniens aus der EU oder der Aufstieg des Populismus.

Unter dem Motto "Isolation und Verbundenheit" erkundet die nunmehr sechste Ausgabe der Yokohama Triennale zudem, wie sich diese teilweise konträren Konzepte und Phänomene auswirken, wie sie miteinander in Verbindung stehen und sich bedingen. In Yokohama, der Stadt, in der im späten 19. Jahrhundert der erste Hafen für ausländische Schiffe öffnete, zeigen mutige und visionäre Künstler aus aller Welt, dass eine bessere Zukunft für alle Menschen möglich ist.

Bei der diesjährigen Ausgabe der Yokohama Triennale geht es aber auch um die Geschichte und die Zukunft der Stadt Yokohama selbst. Historische Gebäude, die symbolisch für die Modernisierung Japans stehen, wurden als Ausstellungsorte ausgewählt und mehrere Künstler befassen sich mit dem Erbe der Stadt und ihrer Topografie.

Einer der bekanntesten Teilnehmer an der diesjährigen Triennale ist der chinesische Künstler Ai WeiWei. Seine großformatige Installation im Yokohama Museum of Art thematisiert die anhaltende Flüchtlingskrise: an der Fassade hängen mehrere Rettungsboote und an den Säulen vor dem Museumsgebäude sind hunderte Schwimmwesten befestigt.

In der großen Galerie des Museum zeigt der indonesische Künstler Joko Avianto sein neuestes Werk: eine von der traditionellen japanischen Flechttechnik shimenawa inspirierte Struktur aus 2.000 Bambusfasern. Bambus ist ein Material, das in Indonesien seit Jahrhunderten zur Herstellung verschiedenster Gegenstände genutzt wird, mit seiner jüngsten Schöpfung will Avianto dieser uralten Tradition Rechnung tragen und für eine Symbiose zwischen Mensch und Natur plädieren.

Die Yokohama Triennale ist noch bis zum 11. November 2017 für Besucher geöffnet. Die Ausstellungen sind im Yokohama Museum of Art, im Yokohama Red Brick Warehouse No. 1 sowie in der Yokohama Port Opening Memorial Hall zu sehen, daneben wird ein umfangreiches Begleitprogramm an verschiedenen Veranstaltungsorten überall in der Stadt präsentiert.

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