Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Top-News  |  10. November 2015

ABSCHIED VON EINEM UNIVERSALKÜNSTLER

Österreichischer Maler Ernst Fuchs gestorben

Mit seinen kitschig bunten, manieristisch anmutenden Kompositionen und den meist rätselhaften Darstellungen seiner Bilder irritierte er seine Zeitgenossen. Sein Publikum brachte er mit seinen fantastischen Bildwelten zum Staunen, nicht selten traf der selbsternannte Malerfürst aber auch auf Ablehnung.

Ernst Fuchs war Mitbegründer der Wiener Schule des "Phantastischen Realismus", zu der sich 1948 mehrere gleichgesinnte Maler im Umfeld von Fuchs zusammenschlossen - darunter auch der bekannte Wiener Künstler Arik Brauer, der ebenso wie Fuchs nicht nur als Maler, sondern auch als Bühnenbildner tätig war.

Gestern, am Montag, den 9.11.2015 verstarb Ernst Fuchs im Alter von 85 Jahren, das bestätigte die Direktorin des Ernst-Fuchs-Museums, Cornelia Mensdorff-Pouilly.

1930 in Wien geboren, begann Fuchs bereits im Alter von fünfzehn Jahren Malerei zu studieren. Anders als viele seiner Künstlerkollegen nach dem Zweiten Weltkrieg verbannte er das Figürliche nicht aus seinen Bildern. Vielmehr ließ er sich von Anfang an inspirieren von der altmeisterlichen Malerei, aber auch dem Jugendstil und den Surrealisten. Er beschäftigte sich mit christlichen sowie jüdischen Mythologien und setzte sich immer wieder mit astrologischen und esoterischen Theorien auseinander, sodass er zu einem späten Vertreter des Symbolismus wurde. Insbesondere seine Begegnung mit dem surrealistischen Maler Salvador Dalí in Paris beeinflusste den Wiener Maler nachhaltig.

Als Bühnenbildner gestaltete er in den 1970er Jahren zahlreiche Opern - etwa "Die Zauberflöte" in Hamburg oder Richard Wagners "Lohengrin" in München, für die er eine enorme Geldsumme erhielt. Im Jahr 1972 erwarb er die vom Verfall bedrohte Villa des berühmten Jugendstil-Architekten Otto Wagner und ließ sie nach denkmalpflegerischen Aspekten restaurieren. 1988 konnte Fuchs schließlich in den Räumen der Villa sein eigenes Museum eröffnen. Auch ein Hotel ließ der österreichische Künstler gestalten. So wurde die komplette Architektur und Inneneinrichtung des Hotels Fuchspalast in St. Veit im Stil des Phantastischen Realismus umgesetzt.

Doch nicht nur als Maler, Bühnenbildner und Architekt machte der Künstler von sich reden. Privat hatte Fuchs zahlreiche Affären. Neben seinen Ehefrauen - der Maler war insgesamt dreimal verheiratet - ging er mehrere Beziehungen zu anderen Frauen ein, mit denen er ebenfalls Kinder zeugte. Mit seinem Tod hinterlässt er 16 Kinder von sieben Frauen sowie 19 Enkelkinder und zwei Urenkel auf mehreren Kontinenten.

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