Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Top-News
2. November 2018

Banksy Girl with Balloon

Über Banksy und die Banksy Sammlung der Galerie Kronsbein:


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Top-News
26. Oktober 2018

Zeng Fanzhi In the Studio

Hauser & Wirth freut sich, die als Einzelausstellung für Zürich, London und Hong Kong konzipierte Schau ‘Zeng Fanzhi. In the...


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Top-News  |   7. Juni 2016

WHAT PEOPLE DO FOR MONEY

Kunstbiennale Manifesta in Zürich

In wenigen Tagen beginnt in Zürich die Manifesta – die europäische Biennale für zeitgenössische Kunst. Es ist bereits die elfte Ausgabe der 100-tägigen Kunstbiennale. Unter der Fragestellung „What People do for money“ lässt der deutsche Video- und Konzeptkünstler Christian Jankowski dreißig internationale Künstler und Künstlerinnen mit verschiedensten Berufsgruppen aus Zürich kooperieren.

So ließ sich etwa der französische Schriftsteller Michel Houellebecq von einem Facharzt untersuchen und unternimmt auf diese Weise für die Manifesta 11 einen minutiösen Check-Up seines Körpers, nachdem seine körperliche Verfasstheit immer wieder Thema medialer Analysen und Spekulationen war. Der italienische Künstler Maurizio Cattelan dagegen trifft auf eine ehemalige Paralympische Weltmeisterin und die mexikanische Fotografin, Video- und Performance-Künstlerin Teresa Margolles, die sich seit mehr als 10 Jahren mit der extremen Gewalt in ihrem Heimatland Mexiko beschäftigt, arbeitet im Rahmen einer Performance mit einer transsexuellen Sexarbeiterin zusammen.

Die in Zürich repräsentierten Arbeitsfelder und ihr Verhältnis zur Kunst werden auf diese Weise zum Untersuchungsgegenstand der Ausstellung. Jedes dieser künstlerischen Projekte hat dabei drei Präsentationsformen: Eine in einem Satelliten, eine in einer der klassischen Kunstinstitutionen und eine in Form eines Films auf dem Pavillon of Reflections, dem Dreh- und Angelpunkt der internationalen Kunstausstellung. Die schwimmende Plattform wurde bereits Ende Mai auf dem Zürichsee vor dem sogenannten Bellevue verankert. Die Insel mit LED-Screen, Zuschauertribüne und integrierter Badeanstalt soll als öffentliche Begegnungsplattform dienen und bis zu 300 Besucher fassen. Die Konstruktion mit einer Größe von 600 Quadratmetern Grundfläche hat einen ökologischen Zusatznutzen, denn für den Bau wurde Holz von Bäumen aus der Region verwendet, die wegen Borkenkäferbefalls gefällt werden mussten.

Innerhalb des zusätzlichen historischen Ausstellungsteils mit über 100 Positionen unter dem Titel The Historical Exhibition: Sites Under Construction werden die verschiedenen Modi künstlerischer Darstellung aktueller wie historischer Arbeitswelten durchgespielt und erforscht. Zum umfangreichen Angebot der Manifesta gehören außerdem Vortragsreihen an Universitäten und Schulen, öffentliche Diskussionen, Angebote für Familien, Führungen an den verschiedenen Standorten sowie Workshops für Schulen aller Klassenstufen, die täglich gebucht werden können.

Die Manifesta wurde in den frühen neunziger Jahren als Antwort auf die neuen sozialen, kulturellen und politischen Entwicklungen in der Ära nach dem Kalten Krieg ins Leben gerufen. Es entstand eine dynamische Plattform für den kulturellen Austausch innerhalb des Kontinents. Neben der Biennale in Venedig und der documenta in Kassel gehört sie inzwischen zu den bedeutendsten Kunst-Veranstaltungen in der Welt.

Die 11. Ausgabe der Manifesta, der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst, findet vom 11. Juni bis 18. September 2016 in Zürich statt.

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15. Oktober 2018

Die Tiefen der Farbe - Ausstellung der Werke von Kees Visser

Die jüngsten Papierarbeiten von Kees Visser (geb. 1948) sind eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form, die bereits in den 1970er...


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4. Oktober 2018

Flashback 2018

Die 6. Episode von Flashback_all art is contemporary verspricht, die Ausgabe der Rekorde zu sein.


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