Das art-scene.tv Kunst Magazin

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24. September 2018

SWAB BARCELONA

Die 11. Ausgabe der Swab Barcelona Art Fair findet vom 27. bis 30. September statt. Als eine der führenden unabhängigen...


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21. September 2018

Affordable Art Fair NYC

Die immer lebhafte und mit Spannung erwartete Affordable Art Fair NYC kehrt in den Metropolitan Pavilion zurück.


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  |   8. Juli 2016

QUE BELLO CHRISTO

Nach den "Floating Piers" stehen "Over The River" und "Mastaba" vor der Vollendung

Christos Sommermärchen auf dem norditalienischen Lago d’Iseo ist Geschichte. Die gelben Stoffbahnen sind wieder eingerollt, die 220.000 Kunststoffwürfel abgebaut. Von Mitte Juni bis Anfang Juli wandelten mehr als 1,3 Millionen Menschen über die schwimmenden, gelb-orangefarbenen Stege. Mit rund einer halben Million Besuchern hatten die Organisatoren nur gerechnet.

„Que bello“ -  „wie schön“, unisono die Reaktion vieler Italiener. Im Sonnenlicht wirkten die Stoffbahnen auf dem See fast golden. Zusammen mit der Sonne, dem Wasser und den Bergen verbreitete das Farbenspiel eine ungemein friedlich-fröhliche Stimmung. Viele gingen barfuß „über das Wasser“- von der Großfamilie bis zum Liebespaar. Peace und Love als Gegenentwurf zu Terror und Krieg! Die „Floating Piers“ waren das erste Großprojekt Christos seit dem Tod seiner Frau Jeanne-Claude vor sieben Jahren. Schon seit 1970 hatten beide die Idee verfolgt. Der 81-jährige setzte seiner großen Liebe Jeanne-Claude damit zwei Wochen lang ein wunderschönes Denkmal.

Bei seiner Arbeit spricht Christo weiter von „wir“ und sieht sich als Teil eines Künstlerpaares. Schon 1992 träumten Jeanne-Claude und Christo davon, den Arkansas River im US-Staat Colorado mit riesigen Stoffplanen zu überspannen. Mehrmals hatten die amerikanischen Behörden das Kunstprojekt „Over The River“ abgelehnt. Aber jetzt habe er fast alle Genehmigungen zusammen, die Materialtests seien überstanden. Auch das Lebensprojekt „Mastaba“, bereits 1964 nach dem Umzug von Paris nach New York entworfen, steht kurz vor seiner Vollendung. Dafür waren Jeanne-Claude und Christo nach Absagen in den USA schon Ende der Siebziger nach Abu Dhabi gereist.

Mataba ist eine der ältesten geometrischen Formen und rund 6.000 Jahre alt. Diese Form verwendeten viel später dann auch die Pharaonen für ihre Grabstellen. Christos Pyramide aus 400.000 Ölfässern soll in Abu Dhabi 150 Meter in den Himmel ragen. Der Ort ist eine der schönsten Sanddünen der Welt. Wegen seines hohen Eisengehalts schimmert der Sand dort Orange und Rot. An diesem Lebensprojekt habe er mit seiner geliebten Frau Jeanne-Claude seit 1977 zusammen gearbeitet. Das einzige Kunstobjekt, das auf Dauer bleiben soll. Dafür hält sich Christo bewusst fit: „Ich esse jeden Morgen eine rohe Knoblauchzehe. Außerdem wohne ich in einem Haus mit 90 Stufen, die ich  jeden zehn- bis 15-mal auf und ab gehe.“

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