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CANAKKALE BIENNIAL
Kunstfestival in Türkei abgesagt
Die Canakkale Biennale sollte in drei Wochen beginnen und vom 24 September bis zum 6. November laufen. Geplant waren Ausstellungen und Installationen von 40 Künstlern aus der ganzen Welt zum Thema „Heimat“. Canakkale liegt an der asiatischen Küste der Dardanellen, nördlich des Epizentrums der Flüchtlingskrise in der Türkei. Vor diesem Hintergrund wollte die Biennale der Frage nachgehen, was „Heimat“ bedeutet und wie dieses Konzept mit Nationalismus zusammenhängt.
In den letzten Jahren hat sich die Canakkale Biennale immer wieder kritisch mit verschiedenen Themen auseinandergesetzt. In diesem Jahr wollte man laut einem Pressebericht „die Zukunftsfähigkeit von Konzepten wie Nationalismus und ethnischer Identität in einer immer globalisierteren Welt untersuchen.“ Die Künstler wollten sich auf kritische Art und Weise mit diesen Fragen befassen, unter anderem waren Grafikdesigner, Fotojournalisten und Dokumentarfilmer eingeladen.
Die Biennale wollte dem universellen Gefühl des „Entwurzelt-Seins“ auf den Grund gehen und mit feinfühligen Arbeiten darstellen, wie Menschen sich fühlen, die fern ihrer Heimat leben. Einige der geladenen Künstler haben einen direkten Bezug zur Flüchtlingskrise, wie der Iraker Akam Shex Hadi, die türkische Künstlerin Ezgi Kilinçaslan oder der Iraner Ghazel. Ihre Arbeiten befassen sich mit der Frage, wie es ist ein Flüchtling zu sein.
Nun wurde die 5. Ausgabe der Canakkale Biennale aufgrund der anhaltenden Unruhen und der Instabilität in der Region abgesagt. Nur wenige Wochen vor der Eröffnung des Kunstfestivals gibt das Organisationsteam die Entscheidung bekannt und bedauert, dass „die aktuellen Entwicklungen in der Politik der Kunst keinen Platz mehr einräumen.“ Beral Madra, künstlerische Leiterin und Co-Kuratorin der Biennale seit 2012 trat zurück, sie konnte die aktuelle Situation nicht länger mit ihrer Arbeit vereinbaren.
Die Canakkale Biennale wird seit 2008 von der Initiative CABININ organisiert. Das Festival war immer ein Ort des aktiven Austauschs und des Dialogs zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Die Initiative will nun auch weiterhin die Werte der Biennale hochhalten und ihre Arbeit fortsetzen. Nichtsdestotrotz sieht man sich in Canakkale außer Stande das Kunstfestival angemessen zu organisieren, angesichts der „düsteren Lage in der sich die Kunst in der Türkei momentan befindet.“
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