Das art-scene.tv Kunst Magazin

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Affordable Art Fair Hamburg

Im Jahr 1999 war die Kunstwelt bestimmt von Expertenmessen, traditionellen Auktionshäusern und White Cube-Galerien. Wer Kunst...


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7. Oktober 2019

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  |  13. Oktober 2016

PIONIER DER LICHTKUNST

François Morellet Ausstellung im Zentrum für Internationale Lichtkunst

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst zeigt ab September die letzte von François Morellet selbst kuratierte Ausstellung vor seinem Tod im Mai 2016. Der renommierte Lichtkünstler hat über viele Generationen ein Kunstgenre inspiriert, das Licht als primäres Material verwendet.

Als Direktor John Jaspers im Spätherbst 2015 bei einem Besuch in Morellets Atelier in Cholet die Idee für eine Ausstellung ansprach, stieß er damit bei dem Lichtkünstler auf großen Enthusiasmus. Bis zum letzten Moment kreativ tätig, war sich Morellet angesichts seines Alters schon zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass er die Ausstellung womöglich nicht mehr persönlich würde erleben können. Angesichts der traurigen Nachricht seines Todes im Frühsommer, präsentiert das Museum diese Retrospektive nach eigener Aussage auch als eine Art Abschiedsgeschenk an den Künstler. Zu sehen sind Arbeiten aus seinen Anfängen in den 1960er Jahren, sowie aktuellere Arbeiten aus den Jahren 2006-2015. 

Entschlossen, ein neues Medium für seine Kunst zu finden, verwendete Morellet bereits ab 1963 Neonröhren als sein bevorzugtes Arbeitsmaterial. In den 60ern produzierte er Objekte, in denen das Neonlicht ein- und ausgeschaltet wurden. Ab den 80ern verwendete er Neonröhren in Kombination mit anderen Materialien wie Holz, Stoff, Aluminium oder Acrylfarbe. Viele seiner späteren Arbeiten beziehen sich auf räumliche oder architektonische Situationen und spielen mit  der Raumwahrnehmung des Betrachters, so wie auch Morellets Dauerinstallation "NO END NEON (Pier and Ocean), 2001/2002" im Zentrum für Internationale Lichtkunst.

"Neon beschäftigt mich intensiv. Es ist ein hartes und kaltes Material, das ich mag und das es mir ermöglicht, mit Elementen wie Zeit und Rhythmus zu arbeiten", sagte François Morellet 1977 in Bezug auf seine Kunst. Durch die rigorose Verwendung abstrakter Geometrie neigte Morellet dazu, emotional neutrale Werke zu kreieren, die aber ästhetisch nahe der Perfektion sind, und wird häufig in die Nähe des Minimalismus und der Konzeptkunst gerückt. In seinen Arbeiten wiederholt sich eine scheinbar emotionslose Rationalität gekürzter Linien und konstruktivistischer Gitter-Muster, häufig untermalt mit kühlem Neonlicht. Dennoch ist sein Ziel ein höheres: "Ich liebe die Strenge der Geometrie, aber noch mehr liebe ich es, alle Strenge zu ignorieren", sagte er 1988.

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