Das art-scene.tv Kunst Magazin

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4. Januar 2020

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Top-News  |  25. Januar 2017

CONFINED 8

Darcy Latje Latje/Mutti Mutti, Kangaroo Under the Quandong Tree, 2016, Acrylic on canvas, 88 x 82 cm, Credit: Mick Bell

Paul Green Bardi, When Saltwater Meets Freshwater, 2016, Acrylic on canvas, 43 x 55 cm, Credit: Mick Bell

Glenda Yorta Yorta, Mirror Image, 2016, Acrylic on canvas, 62 x 69 cm, Credit: Mick Bell

Michael Torres Strait Islands, The Boy Becomes a Man (Part 2), 2016, Acrylic on canvas, 111 x 77 cm, Credit: Mick Bell

Indigene Kunst aus dem Gefängnis

Die renommierte Ausstellung "Confined" (dt: eingeperrt) zeigt Kunst von inhaftierten indigenen Künstlern in Australien. Die Häftlinge erstellen ihre Werke im Rahmen des Programms "Indigenous Arts in Prisons and Community" der australischen Organisation "The Torch". Die alljährliche Ausstellung ist mittlerweile eine der wichtigsten Veranstaltungen Kulturfestivals "Yalukit Wilum Ngargee" in Melbourne, bei dem die indigenen Gruppen der Aboriginees und der Torres Strait Islander mitwirken.

Die in diesem Jahr ausstellenden Künstler stammen aus verschiedenen Sprachgruppen in ganz Australien, ihre kulturelle Vielfalt spiegelt sich in der großen Bandbreite ihrer Arbeit wider. Jedes Werk ist Ausdruck der Suche nach Identität und Verbindung mit Land und Kultur des jeweiligen Künstlers.

Die Ausstellung versucht indigenen Häftlingen und ehemaligen Straftätern eine Möglichkeit zu bieten, mit der Gemeinschaft in Kontakt zu treten und fördert so die kulturelle Rehabilitation. Außerdem möchte sie auf das Problem der großen Menge an indigenen Menschen im kriminellen Rechtsystem aufmerksam machen.

Kent Morris, Leiter von "The Torch" erklärt, dass die Teilhaber des Programms in allen Bereichen der Ausstellung mitarbeiten, so haben sie Anteil an ihrem eigenen Werk und werden in alle Entscheidungen eingeschlossen. "Das Teilen ihrer Geschichten ist Teil des Wegs zurück in die Gesellschaft und hilft ihnen ihre Zukunft umzugestalten."

Hohe Inhaftierungsraten sind ein tief verankertes gesellschaftliches Problem in Aborigine-Gemeinden in Victoria. Die Ausstellung hat nachweislich eine positive Auswirkung auf die Häftlinge und ihre Familien, dies zeigt sich auch in den zurückgehenden Rückfälligkeitsraten.

Seit einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr, ist es inhaftierten indigenen Künstlern möglich, ihre Werke auch während der Haft zu verkaufen. Nach ihrer Entlassung erhalten sie den vollen Erlös, bis dahin werden die Einnahmen  von der Haftanstalt in Victoria verwaltet.

Das Programm unterstützt des Weiteren Künstler nach ihrer Entlassung finanziell beim Studium an einer Universität, viele fanden ihren Weg in Vollzeitarbeit. Einige Inhaftierte investieren ihr Verkaufsgeld in die eigene Entlassung, um ihre Familien und Kinder schnell wieder unterstützen zu können.

Die "Confined 8"-Ausstellung spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von indigenen Häftlinge und ehemaligen Straftätern, damit diese ihre Geschichten erzählen können, mit der Bevölkerung in Kontakt treten, Kunstnetzwerke schaffen und sich wieder in die Gesellschaft eingliedern können.

"Confined 8" ist noch bis zum 15. Februar 2017 in der St. Kilda Townhall in Melbourne, Australien, zu sehen.

 

 

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