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NIKI DE SAINT PHALLE UND DAS THEATER

Niki de Saint Phalle, Abguss des Bühnenbildmodells für Lysistrata, 1966 © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Frank Möllenberg

Niki de Saint Phalle, Last Night I Had a Dream, 1968, Installationsansicht Opelvillen Rüsselsheim © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Frank Möllenberg

Niki de Saint Phalle, Last Night I Had a Dream, 1968, Installationsansicht Opelvillen Rüsselsheim © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Frank Möllenberg

Ausstellung in Opelvillen Rüsselsheim verlängert

Die Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselseheim gab bekannt, dass die aktuelle Ausstellung "Niki de Saint Phalle und das Theater – At Last I Found the Treasure" wegen des großen Besucherinteresses bis zum 26. März 2017 verlängert wird. Bisher haben mehr als 5.000 Gäste die Opelvillen-Schau gesehen, die schon jetzt zu den erfolgreichsten Eigenproduktionen des Ausstellungshauses  zählt und, die im Anschluss an das nun verlängerte Ende hier in Rüsselsheim auch in zwei Partnermuseen, dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren und der Kunstsammlung Jena, zu sehen sein wird.

Die außergewöhnlich abwechslungsreiche Präsentation, die anhand von über hundert, teilweise erstmals ausgestellten Skulpturen, Nanas, Installationen und Papierarbeiten, zum ersten Mal das Theaterschaffen der Künstlerin beleuchtet, entstand in enger Kooperation mit dem Nachlass de Saint Phalles, der Niki Charitable Art Foundation, und dem ehemaligen Theaterregisseur Rainer von Hessen. Er war es, der die Künstlerin 1966 unter seinem Theaternamen Rainer von Diez einlud, für seine Inszenierung der "Lysistrata" von Aristophanes am Staatstheater Kassel Bühnenbild und Kostüme zu entwerfen.

Die Leidenschaft der Künstlerin für das Theater war geweckt und sie begann ein eigenes Theaterstück namens "ICH" zu schreiben, das 1968 auf der documenta in Kassel in Zusammenarbeit mit Rainer von Diez uraufgeführt wurde. Anlässlich der Finissage der Ausstellung wird Rainer von Hessen zusammen mit seinem früheren Regieassistenten Professor Dieter Bitterli für ein Gespräch in den Opelvillen zu Gast sein und über die gemeinsame Theaterzeit berichten.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene 10 Euro pro Person inklusive Gang durch die Ausstellung, die an diesem letzten Tag bei verlängerten Öffnungszeiten bis 21 Uhr besucht werden kann. Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier bei Art-Scene.TV oder direkt beim Veranstalter.

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