Das art-scene.tv Kunst Magazin

Wir halten Sie über die aktuellen Kunst-Nachrichten auf dem Laufenden! Lesen Sie online und kostenlos News, Stories und Reportagen zu Museen, Künstlern, Galerien, Auktionshäusern und Kunstausstellungen.

Top-News
2. November 2018

Banksy Girl with Balloon

Über Banksy und die Banksy Sammlung der Galerie Kronsbein:


weiter

Top-News
26. Oktober 2018

Zeng Fanzhi In the Studio

Hauser & Wirth freut sich, die als Einzelausstellung für Zürich, London und Hong Kong konzipierte Schau ‘Zeng Fanzhi. In the...


weiter

  |  21. Februar 2017

"MONUMENT" IN DRESDEN

Manaf Halbouni, Monument, 2017 Foto David Brandt

Manaf Halbouni, Monument, 2017, Foto Kunsthaus Dresden

Manaf Halbouni, Monument, 2017, Foto Kunsthaus Dresden

Manaf Halbouni, Monument. Courtesy of Manaf Halbouni, via Instagram

Streit um Friedensmahnmal

Menschliches Leid und zerstörte Städte: Die aktuellen Bilder aus Syrien erinnern uns an die Folgen vergangener Kriege weltweit, und gerade ältere Menschen denken dabei an das selbst erfahrene Leid und an die unermesslichen Mühen des Wiederaufbaus in den Städten Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.

Mit der Skulptur Monument, die im Rahmen des Kulturfestes Am Fluss und des Dresdner Gedenkens für die Opfer von Krieg und Gewalt am 7. Februar auf dem Neumarkt aufgestellt wurde, setzt der syrische Künstler Manaf Halbouni ein Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit.

In Dresden ist die Skulptur umstritten, rechte Gruppierungen haben bereits im Vorfeld immer wieder gegen die Errichtung demonstriert und die Einweihungszeremonie Anfang des Monats massiv gestört.

Die rechtsradikale "Identitäre Bewegung" nutzte das Kunstwerk nun als Plattform für ihre Propaganda. In der Nacht zum Montag, den 20. Februar 2017, brachten Mitglieder der Gruppierung ein großformatiges Banner mit einer politischen Botschaft an den Bussen an, das anschließend von Mitgliedern der Stadt wieder abgenommen wurde.

Der Künstler hat den Ort für das Monument bewusst gewählt. Die Frauenkirche und der Neumarkt gelten heute als Symbole für den überwundene Krieg und den Wiederaufbau. Das meint nicht nur die Neuerrichtung von Gebäuden, sondern den langen Weg zu einer Gesellschaft, in der Menschen in Frieden und Freiheit leben können.

Halbounis Skulptur bezieht sich auf die gegenwärtige Situation in Syrien. Das Motiv der aufgerichteten Busse greift ein Bild aus Aleppo auf, das bereits im März 2015 durch die Medien ging: Es zeigt eine Straße im Ostteil der Stadt, abgeschirmt durch drei Buswracks, eine von unzähligen Straßensperren, die während der Kampfhandlungen in der Stadt errichtet wurden, um das Leben von Menschen zu schützen.

Die Installation ist noch bis zum 3. April 2017 vor der Frauenkirche zu sehen. Am 4. und 9. März finden am Neumarkt jeweils Künstlergespräche mit Manaf Halbouni, in denen das „Monument“ besprochen wird.

Zurück zur Übersicht
Top-News
15. Oktober 2018

Die Tiefen der Farbe - Ausstellung der Werke von Kees Visser

Die jüngsten Papierarbeiten von Kees Visser (geb. 1948) sind eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form, die bereits in den 1970er...


weiter

Top-News
4. Oktober 2018

Flashback 2018

Die 6. Episode von Flashback_all art is contemporary verspricht, die Ausgabe der Rekorde zu sein.


weiter

Example.com uses cookies. Close

Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, werden auf dieser Website Cookies eingesetzt. Wenn Sie die Nutzung der Website fort­setzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Checkbox kommt...